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Nach Warnstreik wieder normaler Lufthansa-Flugbetrieb

In einem Tarifkonflikt hat Verdi Druck auf die Lufthansa gemacht. Am Tag nach dem Warnstreik des Bodenpersonals ist für den Kranich-Konzern an den NRW-Flughäfen wieder Normalität eingekehrt.
Verdi-Warnstreik
Fluggäste laufen mit ihrem Gepäck durch die Abflughalle des Düsseldorfer Flughafens. © David Young/dpa

Nach dem Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals hat sich der Lufthansa-Flugbetrieb an Nordrhein-Westfalens großen Airports wieder weitgehend normalisiert. Nachdem in Düsseldorf am Mittwoch 14 der 15 Lufthansa-Abflüge annulliert worden waren, wurde am Donnerstag nur eine dieser Verbindungen gestrichen - und zwar nicht streikbedingt, wie ein Airport-Sprecher sagte. 

Am Flughafen Köln/Bonn fiel am Donnerstagmorgen noch eine der sieben Lufthansa-Verbindungen als Spätfolge des Warnstreiks aus. Weitere Einschränkungen wurden dort nicht erwartet, am Vortag waren dort noch fünf der sieben Lufthansa-Flüge abgesagt worden.

Laut der Gewerkschaft Verdi hatten in Düsseldorf mehr als 50 Prozent der Beschäftigten des dortigen Lufthansa-Bodenpersonals ihre Arbeit niedergelegt, darunter Fahrerinnen und Fahrer von Schlepperfahrzeugen (Pushbacks). Auf den Flugbetrieb insgesamt habe man die Auswirkungen des Arbeitsausstandes minimieren können, insgesamt 280 Starts und Landungen von Maschinen anderer Airlines seien am Mittwoch störungsfrei durchgeführt worden, hieß es vom Düsseldorfer Airport. 

Köln/Bonn war nur indirekt betroffen gewesen, da die Lufthansa dort kein eigenes Bodenpersonal hat - wenn der Flieger aus München wegen des dortigen Ausstandes nicht kam, hatte das auch Folgen für den Standort der Domstadt.

In dem Tarifkonflikt fordert Verdi 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Jahr. Außerdem soll es eine konzernweite Inflationsprämie von 3000 Euro geben. Die Lufthansa verweist auf zurückliegende Lohnsteigerungen und hat für einen Zeitraum von drei Jahren 13 Prozent mehr Geld sowie eine Inflationsprämie angeboten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Montag geplant.

© dpa
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