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Werder will aus guter Saison eine sehr gute machen

Sportlich kann sich Werder sogar noch für den Europapokal qualifizieren. Aber auch vor dem Spiel gegen den VfL Bochum wird es bereits emotional zugehen.
SV Werder Bremen - Bayer 04 Leverkusen
Werders Stammtorhüter Jiri Pavlenka muss auf der Bank platz nehmen. © Carmen Jaspersen/dpa

Am Samstag wird es am Osterdeich mal wieder sehr emotional zugehen. Die Double-Sieger von 2004 kommen ins Weserstadion und lassen sich noch einmal feiern. Zudem werden der langjährige Geschäftsführer Frank Baumann sowie das Spielertrio Christian Groß, Jiri Pavlenka und Nick Woltemade vor der Partie gegen den VfL Bochum (15.30 Uhr/Sky) verabschiedet. Die eine oder andere Träne wird sicherlich fließen im ausverkauften Weserstadion.

Werder-Coach Ole Werner will sich von all dem aber nicht zu sehr ablenken lassen. Schließlich hat seine Mannschaft am letzten Spieltag noch die Chance, sich für den Europapokal zu qualifizieren. Dafür muss ein Sieg gegen den VfL Bochum her, der selbst noch gegen den Absturz auf den Relegationsplatz kämpft. Zudem darf der SC Freiburg auf keinen Fall bei Union Berlin gewinnen und Heidenheim (gegen Köln) sowie Augsburg (in Leverkusen) dürfen keine hohen Siege einfahren.

«Wir schauen erst einmal auf uns und konzentrieren uns darauf, unser Spiel gegen den VfL Bochum zu gewinnen», sagte Werner. «Wir spielen noch um etwas, können aus einer guten vielleicht sogar noch eine sehr gute Saison machen», so der Bremer Trainer. «Deshalb werden die spielen, die aktuell die größte Wahrscheinlichkeit auf den Sieg bringen. Und deshalb wird Michael Zetterer, der seine Sache zuletzt sehr gut gemacht hat, am Samstag auch im Tor stehen.»

Ein Abschiedsspiel wird Pavlenka, immerhin langjährige Nummer eins an der Weser, also nicht geschenkt bekommen. Werner wird die beste Elf aufbieten, zu der auch wieder Mitchell Weiser gehören wird. Der 30-Jährige, dessen Vertrag ausläuft, wird am Samstag noch nicht verabschiedet, weil seine Zukunft nach wie vor ungewiss ist. Noch in dieser Woche soll allerdings eine Entscheidung verkündet werden, wie Fußball-Chef Clemens Fritz ankündigte.

Außer für Groß, Pavlenka und Woltemade ist die Begegnung gegen den VfL Bochum auch für Geschäftsführer Baumann die letzte als Verantwortlicher bei den Norddeutschen. Der Ex-Profi soll daher vor dem Spiel ebenfalls gebührend gewürdigt werden. Wie genau, ließ der Club im Vorfeld offen. «Ein kleiner Überraschungsmoment soll ja schon noch da sein», hieß es von Vereinsseite.

Baumann wird die Entwicklung der Grün-Weißen aber auch in Zukunft eng verfolgen, gehört er doch zum Investorenkreis, der Werder finanziell unterstützt. Für seinen Nachfolger Clemens Fritz fängt die Arbeit mit dem Abpfiff des Bochum-Spiels erst so richtig an. Zusammen mit dem neuen Sportchef Peter Niemeyer gilt es, die positive Entwicklung dieser Saison weiter fortzusetzen. Schließlich will Werder Stück für Stück weiter an die Europapokal-Plätze heranrücken.

© dpa ⁄ Lars Reinefeld, dpa
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