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Lokführerstreik hat große Auswirkungen auf Zugverkehr

Viele Lokführer sind im Arbeitskampf. Kunden der Deutschen Bahn müssen deshalb mit zahlreichen Zugausfällen rechnen. Wie sieht es bei privaten Eisenbahnunternehmen aus, die nicht vom Streik betroffen sind?
GDL-Streik bei der Bahn - Hannover
Menschenleer ist der Bahnsteig am Hauptbahnhof. © Sarah Knorr/dpa

Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat am Mittwoch den Bahnverkehr in Niedersachsen und Bremen stark eingeschränkt. Es komme zu massiven Beeinträchtigungen im Fern-, Regional- und S-Bahn Verkehr, teilte die Deutsche Bahn mit. Der Notfahrplan sichere nur ein sehr begrenztes Zugangebot. «Bitte sehen Sie von nicht notwendigen Reisen während des GDL-Streiks ab und verschieben Sie Ihre Reise auf einen anderen Zeitpunkt», schrieb das Unternehmen. Die Gewerkschaft streikt nach Plan bis Freitag um 18.00 Uhr - mindestens solange wird es zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen geben.

Die Bahn und die GDL verhandeln seit Anfang November über neue Tarifverträge. Hauptknackpunkt ist die Forderung der GDL nach einer Senkung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohn. Dies lehnt die Bahn ab. Der Ausstand bei der Bahn ist der dritte und bisher längste im aktuellen Streit.

Auch das Eisenbahnunternehmen Transdev wird bestreikt. Zu Transdev gehören etwa die Nordwestbahn und die Regio-S-Bahn in Hannover. Fahrgäste der S-Bahn müssen mit vielen Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Es komme zu starken Beeinträchtigungen, hieß es auf der Homepage des hannoverschen Verkehrsverbundes GVH. Auf einigen S-Bahnlinien wurde ein Notverkehr mit Bussen organisiert. So fuhren nach Plan Busse im Stundentakt vom Hauptbahnhof Hannover zum Flughafen. Aber: «Wir weisen darauf hin, dass ein Busnotverkehr niemals die Kapazitäten des normalen S-Bahn-Fahrplans auffangen kann», schrieb das Unternehmen.

Die Nordwestbahn teilte mit: «Es kommt derzeit zu massiven Einschränkungen in allen Netzen der Nordwestbahn.» Für einige Linien wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Allerdings wurden nur bestimmte Streckenabschnitte befahren, und die Fahrzeiten verlängerten sich.

Die Beschäftigen der Unternehmen Erixx, Metronom und Enno waren nicht zum Streik aufgerufen. Der GDL-Ausstand könne dennoch auch bei diesen Zügen zu Beeinträchtigungen führen, etwa wenn es Einschränkungen in Stellwerken gebe. «Aufgrund des Streiks ist generell mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen in unseren Zügen zu rechnen», schrieben die Unternehmen. Sie empfahlen Fahrgästen, mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen und sich über die Verbindungen vor Fahrtantritt zu informieren.

© dpa
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