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Auch wegen Casteels' Patzer: Gladbach schlägt Wolfsburg 4:0

Mönchengladbach fügt dem VfL Wolfsburg eine deutliche Niederlage zu. Die Borussia zieht in der Tabelle vorbei. Ein Wolfsburger ist im Gladbacher Stadion Hauptdarsteller.
Borussia Mönchengladbach - VfL Wolfsburg
Gladbachs Spieler bejubeln das Tor zum 4:0 von Alassane Plea (M) © Federico Gambarini/dpa

Die Profis von Borussia Mönchengladbach ließen sich ausgiebig von ihren Fans feiern. Aufwärtstrend fortgesetzt - und die Ergebniskrise des VfL Wolfsburg verschärft: Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane bezwang die Niedersachsen am Freitagabend zum Auftakt des 11. Spieltags in der Fußball-Bundesliga verdient mit 4:0 (2:0). Für die Gladbacher, die auch von einem groben Patzer des Wolfsburger Torwarts Koen Casteels profitierten, war es das vierte Pflichtspiel nacheinander ohne Niederlage.

«Das haben wir echt gut gemacht», sagte Torschütze Rocco Reitz beim Streamingdienst DAZN. Wolfsburg wartet in der Liga dagegen seit Ende September auf einen Sieg. In den vergangenen fünf Partien hat der VW-Club nur einen Punkt geholt.

Vor 45.308 Zuschauern im Borussia-Park erzielten Tomas Cvancara in der 16. Minute, Reitz (42.), Franck Honorat (64.) und Alassane Pléa (71.) die Tore für die Gastgeber. Gladbach zog in der Tabelle an den nun punktgleichen Wolfsburgern vorbei und liegt mit 13 Zählern auf Platz neun.

Die Borussia erwischte einen guten Start und ging mit ihrer ersten Chance nach einem sehenswerten Angriff in Führung. Der starke Honorat spielte einen Doppelpass mit Pléa, passte flach von rechts in die Mitte und Cvancara drückte den Ball über die Torlinie. Der tschechische Mittelstürmer war für den verletzten Jordan Siebatcheu in die Startelf gerückt und dankte dies seinem Trainer direkt.

Das Tor gab den Gladbachern Sicherheit. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 zwang Pléa Casteels zu einer Glanztat. Der belgische Keeper, der zuletzt wegen einer Bauchmuskel-Entzündung gefehlt hatte, spielte erstmals seit gut einem Monat wieder und kratzte einen platzierten Distanzschuss Pléas gerade noch aus dem Winkel.

Die Gäste spielten keinesfalls schlecht, leisteten sich im Spiel nach vorne aber immer wieder unnötige Fehlpässe. Aussichtsreiche Angriffschancen verdarben sich die Wolfsburger damit häufig selbst. Gladbach blieb die gefährlichere Mannschaft. Nach einem Steilpass verhinderte Casteels mit beherztem Herauslaufen gegen Cvancara das zweite Gladbacher Tor (37.).

Und der Torwart blieb Hauptdarsteller - allerdings unfreiwillig. Ohne Not passte er den Ball genau in die Füße von Reitz, der Gladbacher Shootingstar blieb cool und baute den Vorsprung der Gastgeber aus.

Nach dem Seitenwechsel wurde es wilder. Wolfsburgs Jonas Wind scheiterte am Pfosten und schoss knapp vorbei. Auf der Gegenseite nutzten Manu Koné und Cvancara Kontergelegenheiten nicht. Wolfsburg war nun eigentlich die bessere Mannschaft, doch mitten in eine Druckphase der Mannschaft von Trainer Niko Kovac hinein, sorgte Honorat für das 3:0. Auch beim wuchtigen Schuss des 27-Jährigen sah Casteels nicht gut aus.

Die Partie war entschieden. Von Wolfsburg kam nicht mehr viel. Die Gladbacher Fans feierten lautstark und durften auch noch einen vierten Treffer durch Pléa bejubeln.

© dpa ⁄ Thomas Eßer, dpa
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