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Land stockt Zuschüsse für Kinder- und Jugendfreizeiten auf

Wenn das Geld für einen erholsamen Sommerurlaub der Familie nicht reicht, bieten Kinder- und Jugendfreizeiten für die Jüngsten eine Alternative. Und die Eigenbeiträge müssen nicht so kräftig steigen, wie zunächst befürchtet.
Geldscheine
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Nach der Kritik am Umfang der Zuschüsse für Kinder- und Jugendfreizeiten hat die Landesregierung in Schwerin das Budget nachträglich aufgestockt. Wie Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Montag mitteilte, stehen für 2024 und 2025 jeweils 200.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Somit könnten die Tagesfördersätze für Kinder und Jugendliche grundsätzlich auf 10 Euro pro Tag und für Betreuer auf 15 Euro angehoben werden. Damit werde es für Träger attraktiver, Kinder- und Jugendfreizeiten anzubieten. Im Landesjugendplan waren dafür ursprünglich 80.000 Euro pro Jahr eingeplant.

Laut Drese kompensiert das Land nun den Wegfall von Mitteln des Bundes. In den Jahren 2021 bis 2023 waren über das Programm «Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche» zusätzliche Fördergelder aus Berlin für Ferienfreizeiten geflossen. Ab 2024 stünden diese Mittel aber nicht mehr zur Verfügung. «Umso wichtiger ist es, dass wir durch Landesmittel in diesem wichtigen Bereich einspringen», betonte Drese. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für junge Menschen seien bis heute spürbar, der Bedarf an Kinder- und Jugendfreizeiten daher hoch.

Laut Ministerium konnten mit Hilfe der Bundesmittel aus dem Corona-Sonderprogramm allein in den Jahren 2021 und 2022 in Mecklenburg-Vorpommern rund 150 zusätzliche Angebote geschaffen werden. Etwa 7000 Kinder und Jugendliche hätten diese genutzt.

Unter anderem aus der Nordkirche war massive Kritik am Rückgang der staatlichen Finanzhilfen gekommen. So hätten nach dem Wegfall der Bundesmittel Ferienfreizeiten von diesem Jahr an zunächst nur noch mit 2,50 Euro je Kind und Tag sowie 10 Euro für junge Menschen mit eingeschränkten sozialen Teilhabemöglichkeiten bezuschusst werden können, hieß es. Im Zuge des «Aufholen-nach-Corona-Pakets» habe die Förderung 15 Euro beziehungsweise 25 Euro pro Tag und Teilnehmer betragen.

Mit diesem Geld hätten die Jugendverbände Freizeiten mit abwechslungsreichen Programmen zu moderaten Teilnehmer-Beiträge anbieten können, erklärte Johannes Beykirch, Referent im Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Mecklenburg und Vorstandssprecher des Landesjugendrings MV. Nach seinen Angaben hat der Kirchenkreis den Förderfonds für Jugendfreizeiten im Haushaltsjahr 2024 selbst um 20.000 Euro aufgestockt. Beykirch hatte die Befürchtung geäußert, dass bei reduzierter Förderung die Elternbeiträge für Ferienfreizeiten so hoch werden, dass sich viele Familien in Mecklenburg-Vorpommern das nicht mehr leisten können.

© dpa
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