Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Kommunale Arbeitgeber kritisieren Warnstreik im Nahverkehr

Am Freitag treten Beschäftige von Verkehrsbetrieben in einigen Regionen in MV in einen eintägigen Warnstreik. Die kommunalen Arbeitgeber haben dafür wenig Verständnis.
Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr
Ein Zelt von Verdi steht vor dem Busdepot der Rostocker Straßenbahn AG. © Bernd Wüstneck/zb/dpa/Archivbild

Der Kommunale Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV) hat den für Freitag angekündigten eintägigen Warnstreik im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als völlig unverhältnismäßig kritisiert. Die Gewerkschaft Verdi betreibe mit der Aktion ganz offensichtlich «gewerkschaftseigene Imagepflege» zulasten von Familien sowie Pendlern und Pendlerinnen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen seien, sagte Verbandsgeschäftsführerin Carola Freier am Donnerstag. 

Die Arbeitgeberseite habe für die nächste Verhandlungsrunde am 21. Februar 2024 ein neues Angebot angekündigt.  Man sei von weit entfernt von einer Verhandlungssituation, in der ein Streik als letztes Mittel in Betracht kommen könnte. 

Verdi fordere für eine Laufzeit von zwölf Monaten unter anderem sieben zusätzliche Urlaubstage für alle Beschäftigten, drei weitere Urlaubstage für Verdi-Mitglieder, zwei Tage zusätzliche bezahlte Freistellung für ehrenamtliche Gewerkschaftsarbeit und die Begrenzung der Schichtzeit für Beschäftigte im Fahrdienst von maximal zehn Stunden. 

Die Warnstreiks beginnen laut Verdi am Freitag um 03.30 Uhr und enden am Samstag mit Dienstbeginn. Vom Warnstreik sind nach Gewerkschaftsangaben folgende Unternehmen betroffen.: VLP (Verkehrsbetriebe Ludwigslust Parchim), Nahbus (Nordwestmecklenburg gmbh), RSAG Rostock, Rebus (Regionalbus Rostock), MVVG (Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft mbH), VBG (Verkehrsbetrieb Greifswald GmbH), VVG (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH). 

Hintergrund der Arbeitsniederlegung sind die Tarifverhandlungen zum Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe (TV-N Mecklenburg-Vorpommern) zwischen dem KAV und Verdi. Der Tarifvertrag wird laut KAV aktuell von fünf Unternehmen unmittelbar und drei Unternehmen mittelbar angewendet. Insgesamt seien von den Verhandlungen etwa 2400 Beschäftigte betroffen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
«Let's Dance»
Tv & kino
«Let's Dance»: Bendixen raus, Kelly bleibt Topfavorit
Britischer König Charles III.
People news
König Charles reist zu D-Day-Gedenken in Normandie
Billie Eilish
Musik news
Neues Album von Billie Eilish - Spannende Ausreißer-Momente
Online-Plattform X
Internet news & surftipps
Musk lässt Twitter-Webadressen auf x.com umleiten
Unechte Karettschildkröte schwimmt im Meeresmuseum von Stralsund
Das beste netz deutschlands
So gelingen Fotos durch die Glasscheibe eines Aquariums
KI Symbolbild
Internet news & surftipps
Europarat verabschiedet KI-Konvention
Max Verstappen
Formel 1
Formel-1-Star und Sim-Racer: Verstappen ist «nie langweilig»
Ein Balkonkraftwerk in München
Wohnen
Wie melde ich mein neues Balkonkraftwerk an?