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Bunte Motivation: Abiplakate hängen wieder an Schulen

Das Abitur öffnet viele Türen in eine neue Zukunft, ist aber kein Spaziergang. Familien und Freunde wollen die Prüflinge kreativ motivieren. Was sagt das Kultusministerium zu Abibannern?
Abiplakate
Abiplakate hängen am Zaun eines Gymnasiums in Frankfurt. © Boris Roessler/dpa

«Lotti Karotti, zieh die letzte Rübe!» und «Mach's besser als Tom... Mia, schnapp dir dein Abi» So beispielsweise lauten gegenwärtig Sprüche auf bunten Stoff- und Kunststoffplanen an einer Frankfurter Schule. Am Gymnasium Eltville steht: «Abi 2024 - Chiara, du Löwin, beiß dich durch!» und «Laurenz, angel dir dein Abitur». Anlass ist der Start der schriftlichen Abiturprüfungen in Hessen am Mittwoch (17.4.). Überall wollen Familien und Freunde den Prüflingen mit kreativen Abiplakaten Mut zusprechen.

Das Kultusministerium in Wiesbaden teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: «Das erste Abiplakat gab es wohl schon in den 1990er-Jahren. Seit den 2000er-Jahren breitet sich das langsam aus und seit circa 15 Jahren sind die Plakate sehr verbreitet.» Es sei schön, «dass die Familien und Freunde der hessischen Abiturientinnen und Abiturienten sehr kreativ bei der Gestaltung der Wünsche und Motivations-Plakate zum Abitur sind». Der Brauch der Abschlussplakate zeige sich seit einigen Jahren auch bei den schriftlichen Abschlussprüfungen der Haupt- und Realschulen. Diese starten in Hessen am 13. Mai.

Simon Jäger, Abiturient in Eltville, spricht ebenfalls von einer großen Vielfalt der Abiplakate: «Manche sind wohl auch sehr spezifisch mit persönlichen Anspielungen, die die Allgemeinheit gar nicht versteht.» Er finde diesen Brauch «ganz nett. Das gibt uns Motivation.» Die Frage sei nur, wie sich jemand fühle, «der vielleicht kein Plakat bekommt».

Manche Schulen wie das Gymnasium Eltville lassen eigens Bauzäune für das Befestigen der Abiplakate aufstellen. Hier hat der Ansturm von Eltern und Freunden schon Tage vor dem Beginn des Abiturs begonnen, um einen guten Platz zu ergattern.

Längst wollen auch Druckereien und Agenturen an dem Brauch verdienen und bieten entsprechende professionelle Dienstleistungen an, teilweise sogar mit inspirierenden Fotoverweisen auf frühere Plakate. Ein Printservice in Bayern beispielsweise schreibt auf seiner Website: «Das Abibanner ist mehr als nur ein Stück Stoff oder Papier. Es ist ein Symbol des Erfolgs, der Zusammengehörigkeit und der Freude. Es verewigt die Erinnerungen an die Schulzeit und ist ein wichtiger Bestandteil jeder Abiturfeier.»

© dpa
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