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Papenfuß zu Rechtsformänderung: Mühen haben sich gelohnt

Aus der Fußball AG des HSV soll eine KGaA werden. Zunächst müssen die Mitglieder am 23. März zustimmen. Damit sollen mehr Investoren und strategische Partner gefunden werden.
HSV-Vizepräsident Michael Papenfuß
HSV-Präsident Marcell Janssen (l) sitzt auf dem Podium neben HSV-Vizepräsident und Schatzmeister Michael Papenfuß. © Frank Molter/dpa

HSV-Vizepräsident Michael Papenfuß und Supporters-Chef Sven Freese sind zuversichtlich, dass die Mitglieder des Hamburger SV den Weg zur Rechtsformänderung der HSV Fußball AG freimachen. «Ich bin sehr optimistisch. Das zeigen mir die Signale aus der Mitgliedschaft», sagte Freese in einem Doppel-Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Ähnlich sieht es Papenfuß. «Ich bin absolut überzeugt, dass sich all die Mühen, Abstimmungen, kontroversen und konstruktiven Diskussionen gelohnt haben», meinte der ehemalige Banker über die zweieinhalbjährige Vorbereitung. In etwas weniger als drei Wochen sollen die Mitglieder auf einer außerordentlichen Versammlung am 23. März entscheiden.

Papenfuß (69) und Freese (46) haben in der Arbeitsgruppe Rechtsform maßgeblich an der zur Abstimmung stehenden Änderung hin zur KGaA mitgearbeitet.

Auf der Versammlung müssen drei Viertel der HSV-Mitglieder zwei Anträgen zustimmen, die den Weg des Rechtsformwechsels von der 2014 vom Verein ausgegliederten HSV Fußball AG zur HSV Fußball AG & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) freimacht. Es ist eine richtungsweisende Entscheidung für den Club und den Profifußball im HSV.

Der Vorteil der KGaA ist, dass leichter und mehr Kapital beschafft werden kann als bei einer AG. Zugleich haben die Gesellschafter keinen Einfluss auf die operativen Geschäfte. Diese sollen von einer noch zu gründenden und vom Verein zu 100 Prozent getragenen HSV Management AG geführt werden. Das sichert dem Club und seinen Mitgliedern den vollen Einfluss auf die Entscheidungen im Profifußball.

Es gehe darum, Möglichkeiten zu schaffen, um neue Partner zu finden, sagte Papenfuß. «Dies aber nicht mit einer Zielgröße, die uns unter Druck setzt und dazu führt, Kompromisse schließen zu müssen, sondern nur zu unseren Bedingungen.»

© dpa
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