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Lektion für 1. FC Nürnberg: «Hat sich chancenlos angefühlt»

Spitzenreiter FC St. Pauli ist nicht der Maßstab für den 1. FC Nürnberg. Trainer Fiel zieht dennoch eine große Lehre aus der Heimniederlage. Was bedeutet das für die Zukunft?
1. FC Nürnberg - FC St. Pauli
Johannes Eggestein (2.v.r.) von St. Pauli jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 0:1. © Daniel Karmann/dpa

Cristian Fiel zog aus der Fußball-Lektion gegen Spitzenmannschaft FC St. Pauli eine große Lehre. «Du musst mehr Spieler haben, die diesen Ball haben wollen, die bereit sind, vor den Mann zu kommen, die bereit sind, Duelle zu führen», erläuterte der Trainer des 1. FC Nürnberg nach der Lehrstunde, die aber 90 Minuten dauerte, gegen den souveränen Tabellenführer der 2. Bundesliga.

Die Franken, die demnach für die kommende Saison auch ein anderes Spielerprofil verfolgen, waren am Samstag beim 0:2 (0:1) chancenlos. Punkt. «Sie waren einfach zu gut für uns», räumte Fiel nach dem Ende der eigenen Zwei-Siege-Serie ein.

Keeper Klaus: «Eine große Enttäuschung»

«Es hat sich heute schon chancenlos angefühlt. Ich hatte zu sehr wenigen Zeitpunkten das Gefühl, dass wir heute siegreich vom Platz gehen können», meinte Torwart Carl Klaus. «Das ist eine große Enttäuschung.»

Dabei, so erzählte es Fiel, war absehbar, was die Gäste aus Hamburg auf dem Rasen machen würden. «Ich bin enttäuscht, weil ich den Jungs mit auf den Weg gegeben habe, was passieren wird», erzählte der Nürnberger Trainer.

Nürnberg schafft kaum Entlastung

Der FC St. Pauli ist in dieser Saison für sein ausgezeichnetes Positionsspiel, seine spielerische Dominanz und das intensive Gegenpressing bekannt. «Was wir nicht gut gemacht haben, waren die Momente mit Ball, wir konnten keine Entlastung schaffen. Wir verlieren jedes Duell und geben den Ball zu leicht her», kritisierte Fiel.

Die Franken boten defensiv sogar lange Gegenwehr. Vor 41 269 Zuschauern knackte Johannes Eggestein mit einem Kopfball erst in der 44. Minute die dichte Nürnberger Verteidigung. «Das Tor war bitter», räumte Kapitän Enrico Valentini ein.

«Das tat schon weh»

Nach der Pause hatte Jens Castrop (49.) die dicke Chance zum Ausgleich. Seinen Schuss aus zentraler Position konnte aber Torwart Nikola Vasilj parieren. Einen Querpass Eggesteins schob Marcel Hartel (62.) nach dem Seitenwechsel zu seinem 14. Saisontor mühelos ein.

«Es ist die beste Zweitligamannschaft, gegen die ich in den letzten Jahren gespielt habe, sie haben es überragend gemacht. Wie sie uns hergespielt haben, das tat schon weh auf dem Platz. Man hat einfach gemerkt auf dem Platz, dass sie besser sind als wir», sagte Verteidiger Jannes Horn, der das 0:2 unfreiwillig eingeleitet hatte.

Nur nicht «zerpflücken» lassen

Mehr Courage im Ballbesitz hätte sich auch Valentini gewünscht. «Wir hätten auch mit der Kugel mutiger sein können», befand der Außenverteidiger. Andererseits wollten sich die Nürnberger auch nicht abschießen lassen. «Es geht darum, was uns schon passiert ist in dieser Saison, dass wir nicht zerpflückt werden», sagte Valentini.

Mit 36 Punkten nach 26 Spieltagen ist der «Club» Mittelmaß. Das mag in dieser Saison noch genügen, mittelfristig ist das aber nicht die angestrebte Perspektive in Franken. «Wir wissen, dass wir es auch anders können», sagte Horn. Nach der Länderspielpause geht es für Fiel & Co. am 30. März bei Hertha BSC weiter.

© dpa ⁄ Martin Moravec, dpa
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