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Unions Angriffsprobleme: Das fehlt den Köpenickern

Giftig und stabil tritt Union gegen den BVB auf. Doch für etwas Zählbares fehlt die Durchschlagskraft im Angriff.
1. FC Union Berlin - Borussia Dortmund
Berlins Christopher Trimmel (M) und Teamkollegen bedanken sich nach der Niederlage enttäuscht bei den Zuschauern. © Andreas Engelhardt/dpa-Zentralbild/dpa

Kämpferisch und defensiv war Union-Trainer Nenad Bjelica mit seinen Profis gegen Borussia Dortmund mal wieder sehr zufrieden. Doch im Angriff zeigten sich beim 0:2 am Samstag im Stadion An der Alten Försterei einige Probleme, die auch in den letzten Wochen immer wieder eine Rolle spielten.

Abschlussstärke: In der Abwehr hat der Kroate, der im Spätherbst zu Union kam, die Berliner stabilisiert. Die Mannschaft hat viele ihrer Tugenden wiedergefunden. Doch die Offensive gerät wie schon unter Bjelicas Vorgänger Urs Fischer immer mal wieder ins Stocken. «Wir müssen unsere Effektivität verbessern. Wenn du aus deinen drei oder vier guten Aktionen kein Tor machst, wird es schwer zu gewinnen», sagte der Trainer. Mal scheiterten die Berliner an Alexander Meyer, mal fehlte die Genauigkeit, mal wurde ein Haken zu viel geschlagen.

Abstimmung: Häufig fanden die finalen Abspiele aber auch gar keinen Abnehmer. Das Team habe «schlechte und falsche Entscheidungen getroffen vor dem gegnerischen Sechzehner», sagte der Coach. «Wir sind zu viel mit dem Ball gelaufen, anstatt klatschen zu lassen und wieder Tiefe zu suchen.» Auch bei Flanken seien zu selten die richtigen Räume attackiert worden.

Unter Bjelica spielen die Berliner häufiger ohne echten Neuner. Benedict Hollerbach und Kevin Volland haben ihre Qualitäten. Klassische Strafraumstürmer wie der nach Wolfsburg abgewanderte Kevin Behrens sind sie nicht.

«Behre war ein guter Spieler, hat uns auch gutgetan. Aber andererseits wollen wir ja auch mehr Fußball spielen. Das sieht man auch, dass wir mit dem Ball mutiger spielen. Aber natürlich können wir da noch Schritte machen», sagte Volland.

Anlaufschwierigkeiten: Dazu kommt, dass die Neuverpflichtungen Yorbe Vertessen und Chris Bedia noch nicht in Fahrt gekommen sind. Der Belgier Vertessen, der sich unter der Woche mehr Einsatzzeiten gewünscht hatte, konnte nach seiner Einwechslung gegen den BVB wenig Argumente für sich sammeln. Für Bedia reichte es immerhin mal wieder zu einem Kurz-Einsatz.

«Wenn man im Winter kommt, ist es auch nicht immer leicht, von Anfang an auf dem Niveau Fuß zu fassen, auch in der Phase, in der wir stecken», sagte Volland. «Das dauert ein bisschen. Da braucht man vielleicht auch diesen einen Moment, der dir das Selbstvertrauen gibt. Aber die Qualität ist super.»

© dpa
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