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Paris-Aus für Team: Neue Olympia-Kriterien für Turnerinnen

Die deutschen Turnerinnen fahren nicht als Team zu den Olympischen Spielen. Für Paris ist nur noch ein freier Platz zu vergeben. Dafür gibt es nun veränderte Vorgaben.
DTB-Sportdirektor Thomas Gutekunst
Sportdirektor Thomas Gutekunst während eines Fototermins. © Marijan Murat/dpa

Vier Monate nach der verpassten Olympia-Qualifikation als Team steht fest, nach welchen Kriterien der letzte freie Paris-Startplatz für die deutschen Turnerinnen vergeben wird. Man habe nach den Weltmeisterschaften in Antwerpen im vergangenen Oktober die Kriterien noch einmal nachgeschärft, sagte Thomas Gutekunst, Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes (DTB) am Samstag am Rande des Weltcups in Cottbus. «Es sind sehr klare Kriterien», sagte er.

Danach wird im Gegensatz zu sonstigen Großveranstaltungen der Fokus nicht auf den Mehrkampf gelegt, sondern auf die Finalchance. In Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) habe man Prognosen für jedes Gerät erstellt, welche Punktzahl für eine Medaillen-, mindestens aber für eine Finalplatzierung notwendig ist. Entscheidend sind die deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Frankfurt/Main und die finale Olympia-Qualifikation zwei Wochen darauf in Würzburg. «Wer dort die beste Leistung zeigt, die in den Prognosewerten am wertvollsten ist, wird fahren», sagte Gutekunst.

Dabei wird nicht zwischen Mehrkampf und den Einzelgeräten Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden unterschieden. «Es muss kein Mehrkampf geturnt werden. Eine Mehrkampf-Leistung top Acht ist genauso wertvoll wie eine Top-Acht-Platzierung, die man an einem Einzelgerät nachweisen kann. Das ist gleichwertig», sagte der Sportdirektor.

«Wir haben ein sehr gutes Prozedere», sagte Frauen-Bundestrainer Gerben Wiersma, «Medaillenchance geht vor Finalchance.» Falls keine Turnerin dies erreichen sollte, fahre die, die der Final-Prognose am nächsten komme. «Ich bin ziemlich sicher, dass wir Turnerinnen haben, die gute Punktzahlen erreichen», sagte der Niederländer.

Bei der WM in Antwerpen hatte die deutsche Mannschaft die Qualifikation für Paris verpasst und nur einen Quotenplatz für eine Sportlerin erreicht. Dieser wird in den beiden Ausscheidungen vergeben. Namentlich für die Olympischen Spiele qualifiziert sind Pauline Schäfer-Betz (Chemnitz) und Sarah Voss (Köln) über ihre WM-Platzierungen.

© dpa
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