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Mutmaßlicher Tesla-Anschlag: Woidke sieht Wirtschaft bedroht

Die Ermittler prüfen einen Brandanschlag auf einen Strommast, der möglicherweise Tesla Schaden zufügen soll. Brandenburgs Landesregierung zeigt sich entsetzt.
Stromausfall bei Tesla
Blick auf den Schriftzug der Tesla Gigafactory Berlin Brandenburg. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht die Wirtschaft nach dem mutmaßlichen Anschlag gegen US-Autobauer Tesla in Grünheide in Gefahr. «Wenn der Hintergrund wirklich sein sollte, hier einem Wirtschaftsunternehmen - nämlich Tesla - Schaden zuzufügen, dann hat es natürlich auch Konsequenzen für die gesamte Wirtschaft in Deutschland», sagte Woidke am Dienstag in Potsdam. Der mutmaßliche Anschlag auf die Strominfrastruktur sei «ein nicht hinnehmbarer Akt der Gewalt». «Wirtschaftsunternehmen, die in Deutschland investieren, Tesla - aber auch alle anderen - vertrauen darauf, dass der Rechtsstaat sie nicht nur unterstützt, sondern dass er sie auch im Falle der Fälle solcher Anschläge schützt und das werden wir tun.»

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) zeigte sich ebenfalls besorgt. «Ich glaube, das ist eine neue Qualität, die wir hier an der Stelle haben, und die von niemandem von uns auch nur eine Minute irgendwo toleriert werden darf», sagte Steinbach bei einer Pressekonferenz vor der Tesla-Fabrik in Grünheide. Er sprach von einer Verrohung in der Auseinandersetzung und stellte sich demonstrativ vor das Unternehmen, das in den vergangenen Wochen zunehmend kritisiert wurde. «Wir wollen, dass Tesla hier an diesem Standort weiter produziert, dass sie das Vertrauen wieder zurückgewinnen, was am heutigen Tag erstmal verlorengegangen ist.»

Ein Brand an einem Strommast in der Nähe des einzigen europäischen Tesla-Autowerks bei Grünheide in Brandenburg hatte am Dienstag die Stromversorgung für die Fabrik und einige umliegende Gemeinden unterbrochen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Eine linksextreme Gruppe reklamierte die Tat für sich. Die Produktion bei Tesla stand zunächst still.

© dpa
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