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Mehr Atemwegsinfektionen in Berlin: Erhöhte Krankenstände

Rund anderthalb Wochen vor Weihnachten fallen Menschen in großer Zahl krankheitsbedingt aus. Dahinter stecken verschiedene Erreger. Nicht nur bei der BVG fallen Kräfte aus.
Gesundheit
Ein Stethoskop hängt an einer Garderobe. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Bei den Menschen in Berlin nehmen Atemwegserkrankungen derzeit immer noch zu. Von deutlichen Anstiegen der gemeldeten Fälle von Grippe und RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) berichtet das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Donnerstag in seinem Bericht zu Infektionen für die vergangene Woche. Erwartungsgemäß für die Jahreszeit habe sich der steigende Trend fortgesetzt, hieß es. Auch aus dem Berliner Corona-Lagebericht (Stand 12. Dezember) geht eine steil steigende Kurve bestätigter Virus-Nachweise hervor.

Die Zahl der im Labor bestätigten Grippefälle in der Hauptstadt hat sich laut Lageso-Bericht im Vergleich zur vorherigen Woche mehr als verdreifacht, sie bewegt sich mit gut 120 aber immer noch auf einem relativ niedrigen Niveau. Nach Definition des Robert Koch-Instituts (RKI) hat die Grippewelle noch nicht begonnen. Bei RSV - diese Welle rollt laut RKI bereits - berichtet das Lageso von einer Beinahe-Verdopplung im Wochenvergleich, auf 65 Nachweise. Hauptsächlich seien davon Kinder bis zwei Jahre betroffen gewesen.

Bei diesen Krankheiten werden sehr hohe Dunkelziffern angenommen, weil nicht jeder Betroffene eine Arztpraxis aufsucht und auch nur bei einem kleinen Teil von ihnen ein Labortest auf den Erreger gemacht wird. Die Dimension zeigt eine Schätzung des RKI: Bundesweit geht es für die vergangene Woche von 7,9 Millionen akuten Atemwegserkrankungen aus. Aus Sicht von Fachleuten gibt es für das Thema mittlerweile auch eine erhöhte Aufmerksamkeit.

Auch an der Universitätsklinik Charité fallen viele Kräfte aus: «Wir verzeichnen aktuell weiterhin steigende Krankenstände bei ärztlichem und pflegerischem Personal», teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Die Krankenversorgung sei dennoch sichergestellt, allerdings sei in einzelnen Bereichen mit Terminverschiebungen oder längeren Wartezeiten zu rechnen. Dafür wurden Patientinnen und Patienten um Verständnis gebeten. «Wir bitten zudem zur Zeit alle Besucherinnen und Besucher dringend, in den Kliniken der Charité eine Maske zu tragen, um eine mögliche Verbreitung von Infektionen zu vermeiden», hieß es. In Berlin berichteten außerdem die Verkehrsbetriebe (BVG) aktuell von deutlich erhöhtem Krankenstand.

© dpa
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