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Kein dritter Sieg in Folge: Hertha verliert in Karlsruhe

Nach einer der besten Saisonleistungen kommt die Hertha mit breiter Brust nach Karlsruhe. Doch die Berliner lassen mal wieder die Konstanz vermissen.
Karlsruher SC - Hertha BSC
Berlins Jonjoe Kenny (l) im Zweikampf mit Paul Nebel vom Karlsruher SC. © Jan-Philipp Strobel/dpa

Mit der ersten Siegesserie von drei Spielen in dieser Saison wurde es nichts für die Hertha, und Trainer Pal Dardai hatte als Ursache besonders eine Phase im Blick. «Die erste halbe Stunde war okay, dann haben wir angefangen, ein bisschen zu spekulieren. Die sogenannte offensive Abteilung hat defensiv nicht mitgemacht», sagte der Ungar bei Sky nach dem 2:3 (1:2) beim Karlsruher SC am Sonntag. «In der Halbzeit haben sie dafür eine Gehirnwäsche bekommen. Die zweite Halbzeit war besser.» Die Berliner rutschten auf den siebten Tabellenplatz ab. Hertha hatte insgesamt die besseren Chancen, leistete sich aber in der Defensive immer wieder Inkonsequenz und Passivität.

Noch mal ins Aufstiegsrennen eingegriffen hätten die Hauptstädter vermutlich ohnehin nicht. Doch wie die junge Mannschaft die Saison beendet, wird mit beeinflussen, ob Trainer Pal Dardai, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, weiter Chefcoach der Charlottenburger bleibt. In der Rückrunde hat Hertha zwar die zweitbeste Offensive, aber auch die meisten Gegentore kassiert. Flügelspieler Fabian Reese sagte nach der Partie: «Ich habe ein super Verhältnis mit Pal auf und neben dem Platz. Er ist ein super Mensch.»

Dardai konnte die gleiche Startelf auf das Feld schicken, die Hansa Rostock am letzten Spieltag so überzeugend geschlagen hatte. Das Spiel kam dann wie ein Best-of der bisherigen Hertha-Saison daher - mit allen Höhen und Tiefen. Zu Beginn übernahmen die Berliner die Kontrolle und hätten durch Aymen Barkok in Führung gehen müssen. Doch nach einem kapitalen Fehlpass von KSC-Keeper Patrick Drewes konnte der 25-Jährige nicht vollenden.

Stattdessen machten sich die Berliner das Leben schwer. Nach einer Ecke verlängerte Marc Oliver Kempf unglücklich in den Fuß von Marco Thiede, der nicht entscheidend gestört wurde. Einen konsequent vorgetragenen Angriff nutzte Herthas Offensiv-Traumpaar dann zum Ausgleich. Aktivposten Reese legte Haris Tabakovic seinen 20. Saisontreffer auf.

Doch dann wurden die Berliner wieder passiver. «Leute, Fußball spielen», schrie Trainer Dardai von außen, doch es brachte zunächst nichts. Igor Matanovic köpfte zur Halbzeitführung der Hausherren ein.

Beide Fanlager, die eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet, blieben über weite Teile der ersten Halbzeit ruhig aus Respekt vor einem Fan der Gastgeber, der von der Brüstung gestürzt war. Die Person sei sofort medizinisch versorgt und anschließend abtransportiert worden, hieß es vom KSC noch während des Spiels. Sie sei ansprechbar.

Hertha kam aktiver aus der Pause. Palko Dardais Schuss konnte Drewes gerade noch um den Pfosten lenken. Eine scharfe Flanke konnte der eingewechselte Florian Niederlechner nicht verarbeiten. Marvin Wanitzek profitierte wenig später davon, dass Michal Karbownik beim Pass äußerst inkonsequent in den Zweikampf ging. Nach Tabakovics Elfer rannte Hertha noch mal an, aber vergebens.

© dpa
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