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Einschränkungen für Pendler und Fluggäste in Berlin

Die Streiks im Bahn- und Luftverkehr machen auch Reisenden in Berlin und Brandenburg zu schaffen. Sowohl im Regional- und S-Bahnverkehr als auch am Flughafen BER kam es zu Einschränkungen.
Fluggesellschaft Lufthansa
Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Lufthansa steht auf dem Areal des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (BER) abseits der Start- und Landebahn. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Pendler und Reisende haben sich am Dienstag aufgrund von Arbeitskämpfen auch in Berlin und Brandenburg auf erhebliche Einschränkungen einstellen müssen. Insbesondere der Regional- und S-Bahnverkehr kam aufgrund eines bundesweiten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL weitgehend zum Erliegen. Für Dienstag und Mittwoch hatte auch die Kabinengewerkschaft Ufo bei der Lufthansa zum Ausstand aufgerufen. Am Hauptstadtflughafen BER fielen deshalb laut Flughafenbetreiber rund 50 Inlandsflüge der Gesellschaft von und nach Frankfurt und München aus.

Mit dem Ende des Streiks bei der Bahn an diesem Mittwochmorgen soll der S-Bahn- und Regionalverkehr nach Unternehmensangaben schnell wieder anlaufen. «Die S-Bahn Berlin plant, am Mittwoch mit dem regulären Angebot in den Betrieb zu starten», teilte ein Sprecher mit.

Dort fielen aufgrund des Streiks am Dienstag vor allem innerhalb des Berliner Stadtrings ein Großteil der Fahrten aus. Lediglich einzelne S-Bahnlinien verkehrten, um Pendlerinnen und Pendlern in den Außenbezirken die Fahrt in die Innenstadt zu ermöglichen. Die S-Bahn richtete etwa einen 60-Minuten-Takt auf den Linien S1 (Birkenwerder-Nordbahnhof), S2 (Bernau-Anhalter Bahnhof), S25 (Hennigsdorf-Nordbahnhof), S3 (Erkner-Ostbahnhof) und S46 (Königs Wusterhausen-Bundesplatz) ein.

Im Regionalverkehr waren ebenfalls einzelne Züge im Einsatz. Auf manchen gab es Schienenersatzverkehr.

Die Busse sowie U- und Straßenbahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verkehrten ohne Einschränkungen. Allerdings waren die Fahrzeuge deutlich voller als sonst. Viele Fahrgäste stiegen um. Auch die Regionalzüge des Bahnwettbewerbers Odeg, etwa auf der Linie RE1, waren wie gewohnt im Einsatz.

Die Gewerkschaft kämpft in dem Tarifstreit um höhere Gehälter und weniger Arbeitszeit. Knackpunkt ist die Forderung, dass Schichtarbeiter für das gleiche Geld 35 statt 38 Stunden in der Woche arbeiten sollen. Neue Streiks werden nun nicht mehr 48 Stunden vor Beginn angekündigt. Auch Arbeitskämpfe über Ostern hat die GDL mit ihrem Vorsitzenden Claus Weselsky nicht ausgeschlossen.

Die Bahn war vor dem Arbeitsgericht Frankfurt am Montagabend mit dem Versuch gescheitert, den Streik gerichtlich stoppen zu lassen. Am Dienstag ging der Konzern in Berufung. Eine Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts stand am Dienstagmittag aus.

© dpa
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