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Schiedsrichterzahlen in Bayern steigen

Es gibt wieder mehr neue Fußball-Schiedsrichter in Bayern. Und nicht nur das. Auch eine andere Entwicklung erfreut den Verband.
Presserunde
Presserunde mit DFB-Pressemitarbeiter Tim Noller (l-r), DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann, Amateur-Schiedsrichterin Celine Körper, und Bundesliga-Rekordschiedsrichter Felix Brych. © Christian Kunz/dpa/Archivbild

Die Zahl der Schiedsrichter in Bayern steigt wieder. Wie der Bayerische Fußball-Verband mitteilte, nahm die Zahl der aktiven Referees im Vorjahresvergleich um 6,2 Prozent zu. Mehr als 10.000 aktive Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter gibt es im Freistaat. 

Insgesamt hätten sich 1431 Frauen und Männer im Jahr 2023 neu bei einer Schiedsrichtergruppe des Bayerischen Fußball-Verband (BFV) ausbilden lassen, was den Bestwert der vergangenen zehn Jahre markiere. Gleichzeitig sank die Zahl derer, die ihre aktive Karriere beenden, um mehr als 30 Prozent.

«Wir haben das ‚Jahr der Schiris‘ konsequent genutzt und eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt, die die Wertschätzung für das Amt eines Unparteiischen zum Ausdruck bringen und zugleich die Attraktivität des Jobs als Referee in den Fokus gerückt. Das spiegelt sich jetzt auch in den Zahlen deutlich wider», sagt BFV-Vizepräsident Robert Schraudner, der im Präsidium das Schiedsrichterwesen verantwortet.

Die Anzahl der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter hatte in den vergangenen Jahren rapide abgenommen. Während im Jahr 2000 noch 13 379 Unparteiische aktiv waren, standen 2022 nur noch 9856 regelmäßig auf dem Platz. 

Auch dieses Jahr begann gut: In den ersten beiden Monaten hat der BFV bereits 437 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter neu ausgebildet. 

Neben der Neugewinnung von Referees steht auch der Erhalt im Fokus. Hatten 2022 noch 926 Referees aufgehört, so waren es 2023 noch 623 – ein Rückgang von 33 Prozent. «Wir können jetzt in vielen Kreisen wieder Klassen mit Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern besetzen, was zuvor schlicht und ergreifend aus Personalmangel nicht möglich war – insbesondere im Bereich der Juniorinnen und Junioren», sagte Verbands-Schiedsrichterobmann Sven Laumer.

Auf dem 26. Ordentlichen BFV-Verbandstag hatten die Delegierten den Initiativantrag «Ohne Schiri geht es nicht» verabschiedet und in der Folge eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen beschlossen sowie die Berechnung der Sollzahlen für die Vereine neu aufgestellt. Außerdem wurde die Betreuung der Neulinge durch das Patensystem intensiviert. Allein im Jahr 2023 wurden 1009 Newcomer von eigenen BFV-Paten betreut – ein Rekord.

© dpa
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