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«Ärgert uns sehr»: Greuther Fürth und die Aufregerszene

Die SpVgg Greuther Fürth liefert eine beherzte Vorstellung bei Spitzenteam Fortuna Düsseldorf ab. Am Ende bleibt nur Frust.
Simon Asta
Simon Asta von Greuther Fürth lässt den Kopf hängen. © Roland Weihrauch/dpa

Viel zu kritisieren hatte Trainer Alexander Zornger nach der Dienstreise seiner SpVgg Greuther Fürth zu Fortuna Düsseldorf wirklich nicht. «Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht gegen einen berechtigten Aufstiegsfavoriten. In den entscheidenden Momenten fehlt uns ein bisschen die Kaltschnäuzigkeit. Aber insgesamt war es eine ganz tolle Mannschaftsleistung», lobte Zorniger seine fränkischen Fußball-Profis nach dem 0:1 (0:0) am Samstag.

Richtig wütend machte ihn aber eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der zweiten Halbzeit. Ein Elfmeter nach Handspiel von Düsseldorfs Yannik Engelhardt (48.) im eigenen Strafraum wurde nach Videoüberprüfung zurückgenommen. «Wenn ich so schnell mit so klarer Sicht auf die Situation einen Elfmeter gebe und den dann wieder zurücknehme, dann stimmt irgendetwas nicht», meinte Zorniger in Richtung von Referee Florian Heft.

«Diese Hand hat in der Situation da nichts zu suchen, unser Spieler hinter ihm läuft ein und läuft frei aufs Tor zu, und wenn er den Elfmeter gibt, kann er ihn danach nicht zurücknehmen. Das ist meine klare Meinung. Das ärgert uns sehr, weil das hat die Truppe heute nicht verdient», beschrieb Zorniger den Aufreger der Partie weiter.

Consbruchs verunglückte Kopfballabwehr

Trotz des Fehlens der beiden offensiven Schlüsselspieler Julian Green (verletzt) und Branimir Hrgota (gesperrt) blieben die Fürther aber auch danach am Drücker. Nur ein Tor erzielten sie beim Düsseldorfer Aufstiegskandidaten eben nicht. Erst eine verunglückte Kopfballabwehr von Jomaine Consbruch ebnete den Weg für die Fortuna. Nach schnellem Zuspiel von Shinta Appelkamp traf Vincent Vermeij (69.) von der rechten Seite überlegt ins lange Eck und sorgte damit für den glanzlosen Arbeitssieg.

«Wir hatten sehr viele Situationen, aus denen wir gute Abschlüsse kreieren konnten. Das Spiel läuft dann so, wie es läuft, wenn Fortuna oben steht», meinte Verteidiger Niko Gießelmann. «Wir machen dann einen Fehler im Aufbau und das bestrafen sie brutal. Für uns ist es sehr ärgerlich.» Beim vom Abstieg bedrohten SV Wehen Wiesbaden können die Fürther kommende Woche versuchen, ihr Punktekonto (42) in der 2. Bundesliga aufzubessern.

© dpa
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