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«Total heiße» Fürther im großen Aufstiegstest bei St. Pauli

Das Topspiel beim FC St. Pauli wird zum Wegweiser für formstarke Fürther. Hat das Pokal-Aus dem Spitzenreiter einen Knacks verpasst? Nach «zwei Drecksjahren» genießen die Franken das aktuelle Hoch.
Fürth-Coach Zorniger
Alexander Zorniger beobachtet ein Spiel in der Home Deluxe Arena. © David Inderlied/dpa

Auf diese Auswärtsreise freuen sich alle bei der SpVgg Greuther Fürth extrem. «Wir haben ein Topspiel, das haben wir uns verdient. Wir sind total heiß», sagte Trainer Alexander Zorniger vor dem Gastspiel des fränkischen Fußball-Zweitligisten am Samstag (13.00 Uhr/Sky) beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter FC St. Pauli.

Erster gegen Zweiter - mehr Spitzenspiel geht nicht. Und für das junge Fürther Team um Leitwolf Branimir Hrgota (31) wird die Aufgabe zum großen Aufstiegstest. Wie reif ist das Kleeblatt-Team, das seit neun Partien ungeschlagen ist und davon sieben gewinnen konnte? Vor dem 20. Spieltag sage in Fürth niemand, «jetzt müssen wir es aber durchziehen», sagte Zorniger am Donnerstag. Aber «nach zwei Drecksjahren» genieße jeder Fan den aktuellen Lauf.  

«Du guckst momentan natürlich gerne auf die Tabelle», bekannte Sportvorstand Rachid Azzouzi: «Unser Weg, unsere Philosophie, das geht gerade alles auf. Wir spielen jetzt als Zweiter gegen den Tabellenführer, das ist unfassbar.» Mit einem Sieg könnten die Fürther (35 Punkte) bis auf einen Zähler zu St. Pauli (39) aufschließen.

Das Topspiel wird zum Wegweiser. Spekuliert werden darf, wie Liga-Primus St. Pauli das bittere Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf im Elfmeterschießen mental und auch physisch verkraftet hat. Zorniger mag keinen «automatischen Vorteil» für seine Mannschaft entdecken. Er rechnet vielmehr damit, dass die Pauli-Profis «mit einem Hals» wegen des geplatzten Pokaltraums auflaufen werden. Der Gegner sei «mental extrem gefestigt», sehr laufstark und dazu das Team mit den wenigsten Gegentoren. «Ich habe nicht supergroße Hoffnungen, dass sie die Pokal-Niederlage umwirft», resümierte Zorniger.

Er setzt vielmehr auf die Stärken, die seine Mannschaft im Saisonverlauf entwickelt hat. «Verteidigen ist in Deutschland fast schon ein Schimpfwort», bemerkte er. Seine Spieler aber hauten sich in alles rein, würden jeden Zweikampf ausleben. Dazu sei seine Mannschaft in der Lage, jederzeit ein Tor zu erzielen. «Das bringt einen näher ran an Siege.» Gelingt der größte im bisherigen Saisonverlauf am stimmungsvollen Millerntor?

© dpa
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