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Tennis-Star Swiatek gelingt Schritt zum Titel-Hattrick

Iga Swiatek ist in Stuttgart nicht zu stoppen. Die Nummer eins der Tennis-Welt spielt am Samstag um den Finaleinzug. Die Endspiel-Paarung wird aber in jedem Fall anders lauten als 2022 und 2023.
Tennis: WTA-Tour - Stuttgart
Angelique Kerber in Aktion. © Marijan Murat/dpa

Die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek trennen beim Stuttgarter Sandplatz-Tennisturnier noch zwei Siege vom Titel-Hattrick. Die polnische Siegerin von 2022 und 2023 stoppte am Freitag die einstige US-Open-Gewinnerin Emma Raducanu und zog ins Halbfinale ein. 7:6 (7:2), 6:3 lautete am Ende das Resultat in einem hochklassigen Viertelfinale.

Nach 2:03 Stunden Spielzeit streckte Swiatek die Faust in die Höhe und hüpfte kurz über den Platz - sehr zur Freude ihrer polnischen Fans in der Porsche Arena, die sie anfeuerten und mit etlichen polnischen Flaggen unterstützten. «Es war ein sehr enges Match. Es war ganz sicher nicht leicht», sagte die Topfavoritin.

Endspiel-Paarung entscheidet sich am Samstag

Die Nummer eins der Welt spielt nun am Samstag (14.00 Uhr/Eurosport und DAZN) gegen die kasachische Weltranglisten-Vierte Jelena Rybakina um den Einzug ins Endspiel. Wimbledon-Champion Marketa Vondrousova aus Tschechien tritt im zweiten Halbfinale überraschend gegen Außenseiterin Marta Kostjuk aus der Ukraine an.

Swiateks Match gegen Raducanu war von Beginn an umkämpft, die beiden lieferten sich Ballwechsel auf hohem Niveau. Erst im Tiebreak dominierte die in Stuttgart noch unbesiegte Swiatek. Im zweiten Satz sicherte sich die Polin gleich im ersten Spiel mit einem Break einen Vorteil, den sie sich nicht mehr nehmen ließ. Raducanu stürzte beim Stande von 0:2 aus ihrer Sicht im zweiten Abschnitt, konnte aber weiterspielen.

Trotz der Niederlage vor 4200 Zuschauern in der ausverkauften Arena bestätigte die Britin ihren guten Eindruck aus den Runden zuvor. Zum Auftakt hatte sie Angelique Kerber das erste Turnier auf deutschem Boden nach der Babypause verdorben.

Dreimalige Finalistin scheidet aus

Swiateks kommende Gegnerin Rybakina benötigte drei Sätze für das Weiterkommen. Die Wimbledonsiegerin von 2022 behauptete sich gegen die Italienerin Jasmine Paolini 6:3, 5:7, 6:3. Die Weltranglisten-Zweite Aryna Sabalenka hat ihre Chance auf den diesjährigen Titel dagegen schon im Viertelfinale verspielt.

Die Australian-Open-Siegerin musste sich Vondrousova 6:3, 3:6, 5:7 geschlagen geben. Bei all ihren drei vorherigen Teilnahmen in Stuttgart hatte die Belarussin jeweils im Endspiel gestanden. «Ich denke, wir haben ein großartiges Match gespielt», sagte die Tschechin Vondrousova. Sie habe angesichts der Power von Sabalenka versucht, irgendwie in den Ballwechseln zu bleiben. Ihre Halbfinal-Kontrahentin Kostjuk überraschte mit einem Sieg gegen US-Open-Champion Coco Gauff. Die Ukrainerin brauchte acht Matchbälle, ehe ihr 3:6, 6:4, 7:6 (8:6)-Erfolg feststand.

Keine Chance mehr auf deutsche Siegerin im Doppel

Deutsche Spielerinnen waren bei dem wie gewohnt topbesetzten Event im Einzel schon nach der ersten Runde nicht mehr vertreten. Und auch die Doppel-Konkurrenz ist für die letzte verbliebene deutsche Hoffnungsträgerin Laura Siegemund beendet.

Wegen einer Verletzung im unteren Rückenbereich werde die Metzingerin nicht zum Doppel-Halbfinale am Samstag antreten, teilten die Veranstalter mit. Siegemund war mit ihrer tschechischen Doppelpartnerin Barbora Krejcikova an Position zwei gesetzt.

Seit dieser Saison spielt Siegemund mit Krejcikova zusammen, die Tschechin war in diesem Jahr bereits mit einer Verletzung und einem Infekt ausgefallen. «Das Jahr ist für uns natürlich bisher überhaupt nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben», hatte Siegemund in Stuttgart gesagt.

© dpa ⁄ Kristina Puck, dpa
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