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Land und Bund investieren Milliarden in Chancen von Schülern

Mit Geld speziell für Schulen mit vielen sozial benachteiligten Schülern wollen Bund und Länder die Bildungsgerechtigkeit stärken. In den Südwesten sollen über zehn Jahre mehrere Milliarden fließen.
Grundschule
Schüler arbeiten in einer vierten Klasse in einer Grundschule in Stuttgart. © Bernd Weißbrod/dpa

In den kommenden zehn Jahren sollen in Baden-Württemberg Milliardenbeträge von Land und Bund in Schulen mit einem besonders hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler fließen. Das Kabinett habe grünes Licht für die Unterzeichnung des Startchancen-Programms gegeben, teilte das Kultusministerium am Dienstag mit.

Kultusministerin Theresa Schopper nannte das Programm einen Meilenstein. «In den kommenden zehn Jahren wird mit je etwa 1,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln nicht nur eine enorme Summe an baden-württembergische Schulen fließen, sondern dies erstmals auch im großen Stil ziel- und bedarfsgenau dorthin, wo Unterstützung am nötigsten ist», sagte die Grünen-Politikerin einer Mitteilung zufolge. Laut Kultusministerium sollen pro Jahr rund 134 Millionen Euro vom Bund nach Baden-Württemberg fließen. Die Länder steuern bei dem Programm genauso viel bei, können aber schon bestehende Programme bei der Kofinanzierung anrechnen.

Mit den zusätzlichen Geldern soll laut Ministerium eine «Startrampe» für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden, die von ihrem Elternhaus oder ihrem Umfeld nicht ausreichend unterstützt werden können. In Baden-Württemberg sollen von der Förderung 540 Schulen profitieren. Bei der Auswahl dieser Schulen will sich das Land dem Ministerium zufolge am bereits entwickelten Sozialindex orientieren. Dieser bestimmt mithilfe von verschiedenen Indikatoren, ob eine Schule besonderen Unterstützungsbedarf hat.

Auf das Startchancen-Programm hatten sich die Länder und der Bund Anfang Februar verständigt. Es soll bis spätestens zum Schuljahr 2026/2027 rund 4000 Schulen in schwierigen sozialen Lagen mit besonderer staatlicher Förderung versorgen. Das Programm startet zum kommenden Schuljahr, vermutlich aber gestaffelt.

© dpa
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