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Ministerin: Startchancen-Programm für Bildungsgerechtigkeit

Der Erfolg eines Kindes in der Schule hängt weiterhin stark vom Elternhaus ab. Mit einem Milliardenprogramm wollen Bund und Länder gegensteuern. Wofür das Geld vorgesehen ist.
Schüler schreibt in ein Heft
Ein Schüler schreibt mit einem Kugelschreiber in sein Heft. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Mit dem von Bund und Ländern beschlossenen Startchancen-Programm sieht Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg einen wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit erreicht. Damit solle der Bildungserfolg aller Kinder unabhängig vom familiären Hintergrund gesichert werden, sagte die Grünen-Politikerin in einer Mitteilung von Freitag.

«Niedersachsen hat sich mit dem Ausbau der sozialen Arbeit an Schule in eigener Verantwortung, dem Aufwuchs multiprofessioneller Teams und weiteren Maßnahmen in den vergangenen Jahren bereits auf diesen Weg gemacht», betonte die Ministerin.

Der Bund will für das Programm jährlich bis zu einer Milliarde Euro geben. Die Länder sollen sich in gleicher Höhe beteiligen. Insgesamt wären dies dann rund 20 Milliarden Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren. Im September hatten Bund und Länder Eckpunkte vorgelegt. Demnach sollen etwa 4000 Schulen und Berufsschulen im kommenden Jahrzehnt von zusätzlicher Förderung profitieren - erreicht werden sollen bundesweit rund eine Million Schülerinnen und Schüler.

Programm soll für bessere Kompetenz beim Lesen und Schreiben sorgen

Das Programm ist ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung. Ausgewählt werden sollen die Schulen von den Ländern. Ziel ist es, die Kompetenz von Schülern vor allem beim Lesen und Schreiben sowie in der Mathematik zu stärken.

Hintergrund ist die Erkenntnis, dass in Deutschland der Erfolg eines Kindes in der Schule weiterhin stark vom Elternhaus abhängt. Bildungsstudien zeigen zudem eine Abnahme der Kompetenzen. Viele Kinder scheitern in der Grundschule am Lesen, Schreiben, Rechnen, bleiben zurück und schaffen später dann auch keinen Abschluss. Erst im Dezember hatten Ergebnisse einer neuen Pisa-Studie gezeigt, dass deutsche Schülerinnen und Schüler im Jahr 2022 so schlecht abschnitten wie nie zuvor.

Programm soll noch dieses Jahr starten

Laut Kultusministerium in Hannover soll das Programm zum 1. August dieses Jahres starten. 40 Prozent des Geldes sollen für eine bessere und lernfördernde Infrastruktur und Ausstattung der sogenannten Startchancen-Schulen eingesetzt werden. 30 Prozent sollen für sogenannte Chancenbudgets in bedarfsgerechte Maßnahmen fließen - vor allem für gezielte Lernförderung in den Kernfächern Deutsch und Mathe. Weitere 30 Prozent sind demnach für die Stärkung multiprofessioneller Teams vorgesehen.

© dpa
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