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Star Wars: Wir lüften 3 Geheimnisse, die Fans seit Jahren beschäftigen

Eine unendliche Macht, die alles durchdringt oder eine Prophezeiung, die den Lauf ganzer Galaxien bestimmt: Das „Star Wars“-Franchise steckt voller Mysterien und Geheimnisse. Heute wollen wir Dir die interessantesten vorstellen und sie mit Fakten auflösen.
Star Wars: Wir lüften 3 Geheimnisse, die Fans seit Jahren beschäftigen
Star Wars: Wir lüften 3 Geheimnisse, die Fans seit Jahren beschäftigen © Obi-Wan Kenobi jetzt auf Disney+ streamen ©2022 Lucasfilm Ltd. & TM. All Rights Reserved.

Auch 2023 wird ein volles Star Wars-Jahr! Während Serien-Fans nach „Bad Batch“ und „The Mandalorian“ auf viele weitere Produktionen gespannt sein dürfen, kommen auch einige Star Wars-Videospiele auf Dich zu. Allen voran: „Star Wars Jedi: Survivor“, das am 28. April erscheint und das wir bereits ausführlich anspielen konnten. Für uns ein Anlass und perfekter Zeitpunkt, um über die größten und spannendsten Mysterien und Geheimnisse von Star Wars zu sprechen.

Wer ist der Vater von Darth Vader? Was ist aus dem nervigen Sidekick Jar Jar Binks geworden? Und wie überlebte und starb Darth Maul wirklich? Wir haben uns durch die Weiten des Netzes begeben, interessante Fakten und Rätsel für Dich zusammengetragen und laden Dich dazu ein, manches Mysterium mit uns zu lösen.

Warnung: Wir können dabei nicht verhindern, den Plot mancher Star Wars-Geschichte zu spoilern.

1) Was wurde aus Jar Jar Binks?

Im Laufe von „Star Wars: Episode 1: Die dunkle Bedrohung“ (1999) landen der Jedi Obi-Wan Kenobi und sein Meister Qui-Gon Jinn auf dem Planeten Naboo und treffen dort auf den Gungan Jar Jar Binks. Ab der ersten Minute verhält sich das plappernde Alien-Schlappohr komplett tollpatschig und bringt die Jedi immer wieder in Schwierigkeiten. Regisseur George Lucas wollte mit dem Sidekick seiner Prequel-Reihe eine kindliche Note verleihen. Tatsächlich ist der Gungan sogar der Lieblingscharakter des Regisseurs. Die Community sieht das schlichtweg anders und kürt Jar Jar Binks aufgrund seiner nervigen Art zum unbeliebtesten Charakter im gesamten Star Wars-Franchise.

Auch wenn Jar Jar Binks ab dem zweiten Teil nur noch eine kleine Nebenrolle besitzt, beeinflusst er dennoch maßgeblich die weitere Geschichte. Mit einer unheilvollen Entscheidung: Als Stellvertreter von Senatorin Padme Amidala stimmt er dafür, Kanzler Palpatine in einer Notsituation mit Sondervollmachten auszustatten. Palpatine, in Wahrheit der dunkle Sith-Lord, der hinter allem steckt, kann damit die gesamte Macht an sich reißen und später sein Imperium gründen. Zuletzt ist der Gungan auf der Beerdigung von Padme in „Star Wars: Episode 3: Die Rache der Sith“ (2005) zu sehen und taucht danach nicht mehr auf. Aber was ist aus der Nervensäge geworden?

Diese Frage gehörte jahrelang zu den größten Star Wars-Geheimnissen. Gleichzeitig hielt sich die Theorie ziemlich hartnäckig, dass Jar Jar Binks in Wahrheit selbst der alles beherrschende Sith-Lord ist. Autor Chuck Wendig brachte im August 2017 endlich mit neuen Star Wars-Fakten Licht ins Dunkel. In seinem Roman „Star Wars: Nachspiel: Das Ende des Imperiums“ begegnest Du Jar Jar Binks im Exil. Er lebt wieder auf seinem Heimatplaneten Naboo, wo er von den Erwachsenen gemieden wird. Einzig und allein Kinder geben sich mit ihm ab, auch wenn sie ihn eher verhöhnen. Der traurige Gungan erklärt sich sein Schicksal folgendermaßen: „Jar Jar machte ein paar Fehler. Die Naboo denken, dass ich dem Imperium geholfen habe.“ Sein Auftritt soll eine Metapher für seine Nervigkeit in der Community sein, wie manche Fans finden.

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2) Wie überlebte und starb Darth Maul wirklich?

Am Ende von Star Wars: Episode 1: Die dunkle Bedrohung liefern sich Obi-Wan Kenobi und Darth Maul ein spektakuläres Duell mit ihren Lichtschwertern. Als der Sith den Jedi in einen Schacht stößt, kann sich Obi-Wan nur noch an einem Vorsprung festhalten. Alles scheint entschieden zu sein, bis der Held das Lichtschwert seines getöteten Meisters Qui-Gon Jinn mit der Macht zu sich zieht und mit einem Sprungangriff seinen Feind zerteilt. Darth Maul stürzt daraufhin in den endlosen Schacht. Doch ist er wirklich tot? Tatsächlich ist sein weiteres Schicksal extrem mysteriös und verstrickt.

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So mancher Fan war vermutlich sehr verwirrt, als er den Zabrak-Kämpfer plötzlich in „Solo: A Star Wars Story“ (2018) wieder sah. Viele Jahre später, zerknirscht und mit Roboterbeinen. Um das Geheimnis von Mauls Überleben zu entschlüsseln, musst Du einen Comic von 2012 lesen, nämlich „Star Wars: The Clone Wars: The Sith Hunters“. Wie der Comic zeigt, überlebte Darth Maul den Sturz, indem er in einer Abwasseranlage landete. Anschließend füllte das System dieses Abwasser samt Maul in Kanister um und schickte sie auf den Schrottplaneten Lotho Minor. Hier kam der Sith wieder zu sich und rettete ad hoc ein Alien namens Morley vor einem Roboter-Druiden. Aus Dank kümmerte sich Morley um den verletzten Maul, der sich einen neuen monsterhaften Körper kreierte.

the comic backstory for how Maul survived, left Naboo and got his Spiderlegs is so laughably bad, i’m sorry (The Clone Wars: The Sith Hunters, 2012)
by u/QualityAutism in StarWarsEU

In der Animationsserie „Star Wars: The Clone Wars“ (2008 bis 2020) kehrt Darth Maul zurück ins Bösewichten-Geschäft und leitet später sogar als Unterweltboss die Verbrecherorganisation Crimson Dawn. Um endlich Rache an Obi-Wan zu nehmen, reist er in einer anderen Serie namens „Star Wars: Rebels“ (2014 bis 2018) auf den Wüstenplaneten Tatooine und fordert seinen Feind zum Duell heraus. Im Laufe dieses Kampfes tötet Obi-Wan seinen Widersacher dann endgültig. Vorher kündigt Darth Maul aber an, dass Luke Skywalker, der neue Auserwählte, „uns rächen wird“. Was auch immer er damit meint.

3) Wer ist der Vater von Darth Vader?

Anakin Skywalker gehört wohl zu einer der wichtigsten und spannendsten Figuren im gesamten Star Wars-Franchise. Als Qui-Gon und Obi-Wan ihn als kleinen Jungen auf Tatooine entdecken, erkennen sie in ihm den Auserwählten einer Prophezeiung. Gleich darauf nehmen sie Anakin mit und bilden ihn zu einem Jedi aus. Ein Jedi, der später im Laufe der Klonkriege zur dunklen Seite der Macht wechselt und zu Darth Vader wird. Dabei brennt vielen Fans vor allem eine Frage auf der Zunge: Wer ist sein Vater? Mutter Schmi erwähnt gegenüber Qui-Gon Jinn, dass sie eines Tages einfach so plötzlich schwanger war. Ohne Vater. Die Filme gehen auf dieses Geheimnis nicht weiter ein. Bis ein Buch neue Fakten ans Licht brachte.

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Ursprünglich erzählt Sith-Lord Palpatine in Star Wars: Episode 3: Die Rache der Sith dem noch nichtsahnenden Anakin während einer Opernaufführung von der Legende, dass manche Siths die Fähigkeit besaßen, über die Macht Leben zu erschaffen. Wie Filmhistoriker Paul Duncan in seinem 2021 veröffentlichten Behind-the-Scenes-Buch „Star Wars Archives: Eps I-III: 1999-2005“ verrät, wurde ein weiterer interessanter Dialog hierzu aus dem Skript gestrichen. In diesem offenbart Palpatine nämlich, dass er in Wahrheit diese Fähigkeit genutzt hat, um Anakin zu erschaffen: „Ich habe für Deine Zeugung gesorgt. Ich habe die Macht genutzt, um die Midi-Chlorianer zu veranlassen, die Zellteilungen zu starten, die Dich erschaffen haben.“

Doch wie offiziell ist das, wenn es aus dem Filmskript gestrichen worden ist, wirst Du Dich berechtigterweise fragen. Tatsächlich macht ein Comic von 2018 diesen Umstand zum offiziellen Star Wars-Kanon. In „Fortress Vader: Part VII“ reist Darth Vader ins Totenreich, um seine verstorbene Frau Padme zurückzuholen. Auch wenn ihm dies nicht gelingt, gewährt das Jenseits ihm einen Einblick in sein gesamtes Leben. Hier erfährt er auch von seiner Zeugung, die durch Palpatines Eingreifen zustande kam. Technisch gesehen ist der Sith-Lord damit zwar nicht sein Vater, aber sein Erzeuger. Ein Geheimnis, das gelüftet werden konnte, während viele andere weiterhin ungelöst bleiben. Denn auch wir wissen nicht, welcher Spezies Yoda angehört.

Kennst Du noch weitere spannende Star Wars-Geheimnisse und -Mysterien? Schreib sie uns gerne in die Kommentare!

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© Vodafone GmbH ⁄ Michael Sonntag
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