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Home Sweet Home: Das Ende des deutschen Horrorfilms erklärt

Im deutschen Horrorfilm „Home Sweet Home – Wo das Böse wohnt” wird ein Abend im neuen Zuhause für eine junge, schwangere Frau zum Albtraum, als sich finstere Mächte in den Gemäuern bemerkbar machen. Doch was steckt hinter den übernatürlichen Ereignissen? Und was hat das Ende des Films zu bedeuten? In unserer Erklärung erfährst Du die Antworten.
Home Sweet Home: Das Ende des deutschen Horrorfilms erklärt
Home Sweet Home: Das Ende des deutschen Horrorfilms erklärt © Constantin Film Verleih GmbH/ Gordon Muehle

Einen Film an einem Stück, also ohne Absetzen der Kamera oder Schnitte zu drehen, ist eine gewaltige Herausforderung. Nur ein Fehler oder Versprecher kann bei einem sogenannten One-Shot dafür sorgen, dass die Filmschaffenden den ganzen Streifen von vorne beginnen müssen. Die Belohnung für all die Mühen: Eine besonders intensive Filmerfahrung.

Im deutschen Kino war zuletzt der 2015er Crime-Thriller „Victoria” ein besonders starkes Beispiel dieser Filmmethode. Nun hat sich der „Kidnapping Stella”-Regisseur Thomas Sieben daran versucht und mit Home Sweet Home – Wo das Böse wohnt einen Horrorfilm erschaffen, in dem Du nicht mehr siehst und hörst wie die zunehmend panische Hauptfigur selbst. 

Da kann man schnell den Überblick verlieren. Was passiert hier wirklich? Welches schreckliche Geheimnis steckt hinter der friedlichen Fassade des Hauses? Und was haben Marias Schwiegervater Wilhelm und ihr Verlobter Viktor damit zu tun? Das wollen wir Dir hier erklären.

Home Sweet Home: Darum geht’s in der Handlung

Maria (Nilam Farooq) hat eigentlich Grund zur Freude: Sie ist hochschwanger, glücklich mit dem liebevollen Viktor (David Kross) verlobt und gerade frisch in ein großzügiges Landhaus gezogen, das ihrem Schwiegervater Wilhelm (Justus von Dohnányi) gehört. Besser könnte es eigentlich kaum laufen.

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Als sie einen Abend alleine in den neuen, mehr als vier Wänden verbringt, häufen sich plötzlich merkwürdige Ereignisse. Kratzende Geräusche, ständige Stromausfälle und dann steht auch noch Nachbar Mike (Anton Schneider) ohne Vorwarnung in der Einfahrt.

Immer drängender hat Maria das Gefühl, dass sie nicht alleine in dem Haus ist. Als sie dann auch noch einen geheimen Kellerraum findet und immer stärkere Unterleibsschmerzen bekommt, hat sie endgültig genug. Ihr Schwiegervater soll kommen und dann ab ins Krankenhaus.

Home Sweet Home – Wo das Böse wohnt: Alles zum neuen deutschen Horrorfilm von Thomas Sieben

Noch weiß die junge Mutter nicht, dass sie einen schweren Fehler begangen hat. Denn ohne ihr Wissen ist sie Teil einer jahrzehntealten Schuld geworden, die nur auf eine Weise beglichen werden kann: Blut.

Siegfried Willing: Wer ist der Geist im Haus?

Im Laufe von Home Sweet Home wird klar, dass sich ein Geist im Haus befindet. In einer Szene ist zum Beispiel zu sehen, wie eine Gestalt in Soldatenuniform (Karl Schaper) urplötzlich hinter der arglosen Maria steht. Mit zunehmender Laufzeit wird immer klarer, um wen es sich dabei handelt.

Im versteckten Kellerraum stößt die angehende Mutter schon früh auf allerhand Artefakte, die offensichtlich aus Afrika stammen. Dort findet sie auch ein Bild von einem jungen Soldaten, sowie ein Tagebuch von einem gewissen Siegfried. Maria liest einen Eintrag vom 20. Juli 1904, in dem Siegfried beschreibt, wie er zusammen mit seinen Kameraden gegen Aufständische in Südwestafrika (heutiges Namibia) kämpfte und dort offenbar ein Massaker an Dorfbewohner:innen beging. An der Wand findet sie eine blutige Schrift: „Tut Buße”.

Kurz danach durchlebt Maria vor dem Haus eine Vision, in der sie das Massaker hautnah miterlebt. Besonders schockierend für sie: Der Soldat, der von seinem Vorgesetzten mit Willing angesprochen wird, sieht aus wie ihr Verlobter Viktor. 

Als ihr Schwiegervater Wilhelm eintrifft, wird ihr die ganze Wahrheit eröffnet. Der Soldat hieß Siegfried Willing und ist der Urgroßvater von Wilhelm. Er war am Völkermord an den Hereros beteiligt. Nach seiner Rückkehr war er wie besessen und versuchte sich die Augen auszustechen.

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Als Siegfrieds Frau schwanger wurde, versuchte er, sein Neugeborenes bei der Geburt zu opfern. Es kam zu einem Kampf mit den Anwesenden und Siegfried wurde getötet, bevor er die Tat begehen konnte. Bei dem Geist, der Maria heimsucht, handelt es sich also um Wilhelm und Viktors Vorfahre: Siegfried Willing. Daher auch die Ähnlichkeit zu Viktor

Das Ende von Home Sweet Home erklärt: Was passiert wirklich?

Marias Unterleibsschmerzen werden immer schlimmer und sie fordert von Wilhelm, dass er sie ins Krankenhaus bringt. Dieser behauptet, dass es dafür zu spät sei und die Geburt kurz bevorstehe. Auf ihr Drängen ruft er aber einen Krankenwagen. Oder zumindest gibt er dies vor, wie sich später herausstellt.

Viktors Vater verhält sich immer seltsamer. Zunächst gibt er vor, das Haus auf die seltsamen Geräusche zu überprüfen, kommt plötzlich aber mit einer Packung Salz zurück. Zum Schutz, wie er der fassungslosen Maria erklärt. Diese scheint zunehmend Angst vor Wilhelm zu haben. Zu Recht.

In dieser Situation taucht überraschend Marias beste Freundin Holly (Olga von Luckwald) auf und die Schwangere fasst Hoffnung. Diese bringt ihr als Geschenk eine kleine Buddha-Statue mit. Maria nutzt eine kurze Abwesenheit von Wilhelm, um Holly darum zu bitten, sie umgehend mit ihrem Auto von hier wegzubringen. 

Diese Hoffnung wird jedoch schnell zerschlagen, als Wilhelm sein wahres Wesen offenbart und Holly niederschlägt. Maria ergreift die Flucht und stößt in der Einfahrt zum Haus auf den Nachbarn Mike. Dieser stellt sich als guter Kerl heraus, der die Notlage erkennt und die Polizei rufen will. Doch er bezahlt seinen Hilfeversuch mit dem Leben und wird von Viktors Vater niedergestochen.

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Wilhelm verfolgt Maria weiter und wird währenddessen von der schwerverletzten Holly aufgehalten, die ihrer Freundin die Flucht ermöglichen will. Der Psychopath tötet nun auch sie. Die entsetzte Maria rennt weiter zur Straße, wo gerade ihr Verlobter Viktor mit dem Auto ankommt. Nachdem sie panisch eingestiegen ist, versucht sie ihm im Auto die Situation zu erklären. Dabei fällt ihr zunächst nicht auf, dass Viktor seelenruhig zum Haus zurückfährt.

Zu spät erkennt sie: Viktor steckt mit seinem Vater unter einer Decke.

Wilhelm und Viktor: Was ist ihr wahrer Plan?

Zurück beim Haus wird schnell klar, warum es Wilhelm so wichtig ist, dass Maria das Kind von Viktor und ihr genau an diesem Ort bekommt. „Unter uns!”, wie er betont. Wie ihr Vater und Sohn erklären, ist der Geist ihres Vorfahren Siegfried zu einer Art Fluch der Familie geworden. Da er sein eigenes Kind nicht opfern konnte, um in seiner Logik Sühne für seine Verbrechen zu leisten, fordert er nun von seinen Nachkommen das jeweils Erstgeborene als Blutzoll.

Sollte der wahnsinnige Geist dies nicht bekommen, würde er alle Familienmitglieder töten. Viktor erzählt, dass auch sein älterer Bruder direkt nach der Geburt geopfert worden sei. Nun aber wäre es an der Zeit, Marias und sein eigenes erstes Kind für Siegfrieds Fluch zu töten.

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Wilhelm streut Salz in einem Kreis um das Bett. Offenbar soll so der Geist davon abgehalten werden, ihnen zu schaden. Maria versucht Viktor davon zu überzeugen, dass all dies Wahnsinn ist, doch ihre vermeintliche große Liebe ist genauso fanatisch wie sein Vater. Als sie dies erkennt, fasst Maria einen Entschluss. Sie werden weder sie selbst noch ihr Kind bekommen.

Das Finale: Die Rache der Mutter

Am Ende von Home Sweet Home rächt sich Maria an dem skrupellosen Vater-Sohn-Gespann. Sie gibt sich schicksalsergeben und bereitet sich auf dem Bett liegend auf die Geburt vor. Das ganze Haus beginnt durch den Einfluss des Geistes von Siegfried zu vibrieren. Als Viktor unachtsam wird und aus Versehen eine kleine Lücke in den Bannkreis aus Salz reißt, nutzt Maria die Gelegenheit.

Sie rammt Wilhelm die Buddha-Statue in den Hals, die sie zuvor von Holly bekommen hat. Viktors Vater verblutet. Maria ergreift die Flucht und schließt Viktor in dem Zimmer ein. Das Letzte, was von ihm zu hören ist, sind seine Schreie. Es ist davon auszugehen, dass er von Siegfried Geist getötet wird.

In der letzten Szene von Home Sweet Home läuft Maria auf die Straße zu. Sie ist entkommen. Doch ist der Fluch mit dem Tod von Viktor und Wilhelm wirklich gebrochen? Oder wird der Geist von Siegfried nun auch Marias Kind heimsuchen? Das bleibt zum Schluss unklar.

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© Vodafone GmbH ⁄ Tim Seiffert
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