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UAE-Tour: Buchmann verpasst Sieg nach 158-Kilometer-Flucht

Emanuel Buchmann hatte seinen sechsten Karriere-Sieg vor Augen. Doch seine bravouröse Flucht am Ende der UAE-Tour blieb am Ende ohne Ertrag.
Emanuel Buchmann
Der lange Ausreißversuch von Buchmann bei der UAE-Tour blieb am Ende ohne Ertrag. © Clara Margais/dpa

Eine fast 160 Kilometer lange Flucht von Emanuel Buchmann ist nicht mit dem ersten deutschen Sieg der Radsport-Saison belohnt worden. Der 31-Jährige wurde auf der Schlussetappe der UAE-Tour 2,8 Kilometer vor der Bergankunft in Jebel Hafeet gestellt und musste sich am Ende mit einer Platzierung außerhalb der Top Ten zufriedengeben. Die Etappe sowie die Rundfahrt gewann der erst 22 Jahre alte Belgier Lennert Van Eetvelt.

Buchmann, der in seiner Karriere bisher fünf Siege verbuchen konnte, und drei weitere Fahrer hatten sich direkt nach dem Start der siebten Etappe abgesetzt und einen maximalen Vorsprung von fast neun Minuten herausgefahren. Buchmann setzte sich am Fuß des 10,8 Kilometer langen Anstiegs ab und hielt den Vorsprung über die Hälfte des Berges konstant zu den Verfolgern. Doch schwindende Kräfte und Beschleunigungen im Feld sorgten für das Ende der Flucht nach 158 Kilometern.

Politt glänzt in Belgien

Schon am Samstag hätte Nils Politt in Belgien für einen Sieg in der WorldTour sorgen können. Beim Omloop Het Nieuwsblad, dem Auftakt in die Kopfsteinklassiker-Saison, setzte sich der Kölner mit dem Slowenen Jan Tratnik acht Kilometer vor dem Ziel in Ninove ab. Das Duo erreichte die Zielgerade gemeinsam, doch im Sprint fehlte Politt die Kraft.

«Ich wusste, dass in der Gruppe einige starke Sprinter waren, deshalb bin ich froh über den zweiten Platz. Es ist ein guter Start in die Saison, das war in diesem Jahr das erste große Rennen für mich», sagte Politt. «Ich bin den Sprint von vorn gefahren, aber da hatte ich schon fast keine Kraft mehr.»

Der 29-Jährige war im Winter vom deutschen Top-Team Bora zum UAE-Team um Superstar Tadej Pogacar gewechselt. Durch die Leistung hat Politt seine Stellung als einer der Kapitäne für die Kopfsteinpflasterrennen untermauert. Besonders im Fokus steht bei Politt dessen «Lieblingsrennen» Paris-Roubaix, wo er 2019 bereits den zweiten Platz belegt hatte.

© dpa
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