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Deutsche Skispringer um Wellinger enttäuschen

Andreas Wellinger erwischt beim Weltcup auf der WM-Großschanze des kommenden Jahres einen schwachen Tag. Das deutsche Team verpasst die Podestränge deutlich. Ein Sprung sorgt trotzdem für Jubel.
Philipp Raimund
Philipp Raimund verlor bei der Landung nach seinem zweiten Sprung das Gleichgewicht. © Geir Olsen/NTB Scanpix/AP/dpa

Andreas Wellinger ist beim Weltcup der Skispringer im norwegischen Trondheim weit hinter den Erwartungen geblieben. Der 28-Jährige belegte auf der WM-Großschanze des kommenden Jahres nur den 28. Platz.

Wellinger sprang im ersten Durchgang lediglich 119,5 Meter weit und wäre damit fast ausgeschieden. Als 30. kam er gerade noch weiter und zeigte im zweiten Versuch einen Sprung auf 130 Meter. Auch seine Teamkollegen hatten mit dem Kampf um die vorderen Plätze nichts zu tun.

«Ich habe mich heute einfach nicht gut auf die Schanze eingestellt», sagte Wellinger im ZDF. Sportdirektor Horst Hüttel erklärte bereits zur Wettkampf-Halbzeit mit Blick auf die insgesamt schwierige Phase der deutschen Skispringer: «Es sind immer wieder gute Ansätze da, aber es fehlt ein Stück weit die Stabilität.»

Geiger gelingt weitester Sprung des Wettbewerbs

Die ersten vier Plätze gingen alle an Österreich. Den Sieg sicherte sich Stefan Kraft, der damit seinen Vorsprung im Gesamtweltcup und im eigenen lukrativen Klassement der Raw-Air-Serie ausbaute. Zweiter wurde Daniel Tschofenig vor Jan Hörl und Daniel Huber.

Karl Geiger erlebte ein in letzter Zeit seltenes Glücksgefühl bei seinem Sport. Sein zweiter Sprung auf 140 Meter war der weiteste des gesamten Wettbewerbs. Nach der Landung jubelte der Oberstdorfer ausgelassen. «Der Sprung tut mehr gut als mancher Podestplatz und mancher Sieg», sagte Geiger, der seit Wochen in einer Krise steckt und diesmal 16. wurde. «Ich bin mal wieder ins schwerelose Gleiten gekommen, dahingesegelt.»

Philipp Raimund, der nach dem ersten Durchgang noch Fünfter gewesen war, verlor bei der Landung nach seinem zweiten Sprung das Gleichgewicht, fiel und vergab damit eine bessere Platzierung. Für den 23-Jährigen reichte es nur zu Rang 13. Pius Paschke belegte Platz elf und war damit bester Deutscher. Stephan Leyhe und Constantin Schmid schieden vorzeitig aus.

© dpa
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