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RB-Sportchef Schröder zu Eberl: «Max wird das schaffen»

Die Verpflichtung von Max Eberl als neuen Sportvorstand ist beim FC Bayern München nur noch Formsache. Ein früherer Weggefährte sieht den Manager für die Aufgabe gewappnet.
Rouven Schröder mit der RB-Führungsetage
Leipzigs Sportdirektor Rouven Schröder (unten/r) äußerte sich positiv zu dem wohl bevorstehenden Wechsel von Max Eberl zum FC Bayern. © Daniel Löb/dpa

RB Leipzigs Sportdirektor Rouven Schröder traut seinem bisherigen Geschäftsführer Max Eberl den Vorstandsjob beim FC Bayern München zu.

«Ich mache mir keine Gedanken, dass er es nicht schafft», sagte Schröder in der Sendung Sky90 am Sonntagabend. Es könne zwar etwas dauern, bis sich Eberl (50) beim deutschen Fußball-Rekordmeister zurechtfindet und den Verein richtig kennenlernt. «Aber Max wird das schaffen», sagte Schröder.

Bei einer Aufsichtsratssitzung des FC Bayern standen am Montagabend Beratungen über einen neuen Sportvorstand auf dem Programm. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen keinen Namen über den Kandidaten öffentlich gemacht - es gilt aber als sicher, dass der frühere Bayern-Profi Eberl von März an den Job bekommt.

Er würde dann Nachfolger von Hasan Salihamidzic, der am Ende der vorigen Saison gehen musste. Eberl war in der Bundesliga bereits als Manager von Borussia Mönchengladbach erfolgreich. Anfang Dezember 2022 wurde er Sport-Geschäftsführer in Leipzig; im September 2023 stellten die Vereinsbosse ihn aber frei, weil sie ein mangelndes Bekenntnis zu RB empfanden.

Auf die Frage, ob Eberl für den FC Bayern gerüstet sei, antwortete Schröder: «Max ist einer, der so viel Erfahrung, so viel Empathie hat, der sehr viel Power hat. Einer, der Leute begeistern und mitnehmen kann. Gerade das Mitnehmen und Vereinen wird ein großes Thema sein auch für ihn. Wichtig ist, erstmal anzukommen, Strömungen zu erkennen, die es intern beim FC Bayern einfach gibt. Da ist Max der Richtige, der etwas ausstrahlen kann, eine gewisse Wärme. Aber klar ist: Das wird auch für ihn noch mal ein anderer Schritt als RB Leipzig.»

© dpa
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