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Sachsenderby: Es kommt auf psychische Faktoren an

Das «besonderste Spiel der Saison» steht an. Die Ex-Profis Marc Hensel und Sören Gonther prophezeien zwei unterschiedliche Verläufe.
SG Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue
Dynamos Julius Kade (r) gegen Aues Sören Gonther. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Beim traditionsreichen Sachsenderby werden die emotionalen und psychischen Faktoren eine große Rolle spielen. Da sind sich die beiden Ex-Profis Sören Gonther und Marc Hensel einig. Jedoch gehen die Meinungen bei den spielentscheidenden Situationen für das Drittliga-Duell am Sonntag zwischen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden (16.30 Uhr/Magentasport) auseinander. Während Gonther glaubt, «dass das erste Tor richtungsweisend sein wird und die Mannschaft, die mehr Ballbesitz hat, am Ende auch das Spiel entscheiden wird.», setzt Hensel darauf, «dass das Spiel in den letzten zehn Minuten entschieden wird».

Gonther, der - je nach Zählweise - beim 100. Derby als Experte bei MagentaSport als ehemaliger Aue- und Dynamo-Spieler dabei sein wird, sieht Dynamo «grundsätzlich als die spielstärkste Mannschaft der Liga. Sie hatten zuletzt zwar eine Schwächephase, aber nicht, weil sie keine Torchancen hatten». Sowohl er als auch der ehemalige Spieler und Trainer von Aue und Dresden, Hensel, denken jedoch, dass der Tabellenstand in so einem Spiel kaum eine Rolle spielt. «Es geht um die Tagesform. Es ist fast schon wie ein Pokalspiel. Tod oder Gladiolen hat Louis van Gaal immer gesagt», prognostiziert Gonther.

Aue ist seit drei Spielen ungeschlagen. Dynamo hatte zuletzt eine kleine Schwäche-Phase, meldete sich aber mit einem 7:2 gegen Lübeck eindrucksvoll zurück.

Auch auf individuelle Stärken kommt es am Sonntag an. «Martin Männel wird ein Faktor sein. Bei Dynamo wird es vor allem auf der emotionalen Ebene Stefan Kutschke sein und vom Spielerischen werden es die Achter sein - Hauptmann und wenn er spielen wird auch Arslan. Zudem hat Aue mit Stefaniak sicher auch einen, der etwas übermotiviert in dieses Spiel starten wird», erklärte Gonther. Dass Niko Vukancic wird, nachdem er sich beim Spiel gegen Halle am vergangenen Sonntag (2:1) das Schlüsselbein gebrochen hat, sieht Gonther als «Schwächung der Mannschaft» an.

Der 37 Jahre alte Gonther spielte von 2017 bis 2019 bei Dynamo Dresden und von 2019 bis 2022 im Erzgebirge. Dort war er Spieler unter Hensel, der seine Karriere in der Jugendabteilung von Dynamo begann, ehe er erst 2008 als Spieler und dann 2017 als Trainer zu den Veilchen kam. Beide sind mehr als nur Experten, was das Derby angeht. Für Hensel war das Duell immer «das besonderste Spiel der Saison». Auf die Frage wie man sich auf ein solch emotionales Spiel als Mannschaft vorbereitet, sagte Gonther, ihm half es immer, «wenn wir uns so normal wie möglich vorbereitet haben.»

© dpa ⁄ Lena Grützmacher, dpa
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