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Etwas weniger Krebsneuerkrankungen 2022 in Thüringen

Mit höherem Lebensalter steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken. 2022 allerdings wurden im alternden Thüringen weniger Krebsdiagnosen verzeichnet - Ausnahme oder positives Zeichen?
Mammographie zur Brustkrebs-Früherkennung
Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammographie die Brust einer Frau auf Brustkrebs. © Hannibal Hanschke/dpa/Archivbild

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Thüringen ist etwas gesunken. 2022 erhielten nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen des Landeskrebsregisters 11.654 Menschen die Diagnose Krebs. Das waren etwa 500 Neuerkrankungen weniger als 2021, als 12.053 neue Fälle erfasst worden waren. Die Zahl von 2022 liegt auch unter der des ersten Corona-Jahres 2020 (11.991), wie aus dem Jahresbericht des Krebsregisters hervorgeht. Die Ursache für die Entwicklung ist nicht ganz klar. «Das ist eine positive Entwicklung, von der wir hoffen, dass sie anhält», sagte Register-Geschäftsführerin Astrid Heßmer.

Das Landeskrebsregister sammelt Daten zu bösartigen Tumorerkrankungen, zur Therapie und seit einer gesetzlichen Neuregelung durch den Landtag Ende vergangenen Jahres auch zu krebsbedingten Todesfällen. Dies soll dazu beitragen, die Erforschung und Behandlung von Krebs zu verbessern.

2022 erkrankten in Thüringen 5178 Frauen und 6476 Männer neu an einem bösartigen Tumor. Bei Frauen war Brustkrebs, bei Männern Prostatakrebs die häufigste Tumorerkrankung. Die Diagnose Brustkrebs wurde bei 1746 Frauen gestellt, das war ein Drittel aller Krebsdiagnosen bei Frauen. Bei Männern entfiel ein Viertel der Neudiagnosen (1674) auf Prostatakrebs. Besonders häufig waren auch Darm- und Lungenkrebs, sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Weltkrebstag am 4. Februar

Vor dem Weltkrebstag an diesem Sonntag (4. Februar) hat die Krankenkasse AOK Plus dazu aufgerufen, die für einige Krebsarten möglichen Früherkennungsuntersuchungen zu nutzen. Bei Darm- und Prostatakrebs nehme nur etwa jeder fünfte Berechtigte die kassenfinanzierte Früherkennungsuntersuchung in Anspruch. Das Mammografie-Screening, ein Röntgenprogramm zur Brustkrebs-Früherkennung für Frauen von 50 bis 69 Jahre, nutze etwa jede zweite dazu berechtigte Frau. Ab Juli 2024 gilt das Angebot auch für Frauen bis 75 Jahre.

© dpa
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