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Sachsen-Anhalter setzen friedliches Zeichen gegen rechts

Um ein Zeichen gegen rechts zu setzen, sind am Samstag in Sachsen-Anhalt Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei zeigte sich danach zufrieden.
Demonstration gegen Rechtsextremismus
Eine Demonstrationsteilnehmerin hält ein Schild mit der Aufschrift «AfD wählen ist so 1933». © Heiko Rebsch/dpa

Tausende Menschen haben am Wochenende in Sachsen-Anhalt friedlich gegen rechts demonstriert. Auch in den Stunden nach der Demo sei alles ruhig geblieben, es sei zu keinen Vorkommnissen gekommen, gaben die Polizeien in Magdeburg und Halle am Sonntag an. Während in der Hauptstadt des Landes rund 1800 Demonstrierende auf den Straßen gezählt wurden, waren es in Halle nach Angaben der Polizei rund 16.000.

«Es geht auch friedlich», resümierte eine Polizeisprecherin aus Magdeburg. In beiden Städten war den Angaben zufolge alles nach Plan gelaufen.

In Halle hatten sich die Menschen auf dem August-Bebel-Platz versammelt. Die Demo fand unter dem Motto «Dem Rechtsruck widersetzen - Solidarisch. Vielfältig. Demokratisch.» statt und war vom Bündnis «Halle gegen Rechts» organisiert worden. Es setzt sich eigenen Angaben zufolge aus 30 Organisationen und mehr als 100 Einzelpersonen zusammen. Mehr als 70 Organisationen hätten den Aufruf des Bündnisses zu der Demo geteilt, darunter Gewerkschaften, Sozialverbände und Kirchen.

In Magdeburg fanden im Rahmen des Aktionstages «Eine Stadt für alle» zunächst tagsüber an verschiedenen Orten unter anderem Mahnwachen, Kundgebungen und Mitmachprogramme statt. Am frühen Abend versammelten sich die Menschen dann zu einer großen Demonstration unter dem gleichen Motto wie in Halle auf dem Domplatz.

Der Aktionstag «Eine Stadt für alle» findet jedes Jahr anlässlich des Jahrestags der Bombardierung Magdeburgs statt, wobei diese am 16. Januar 1945 nahezu vollständig zerstört wurde. In diesem Jahr sind Veranstaltungen vom 16. bis zum 27. Januar geplant. Zu der Demonstration in Magdeburg hatte das Bündnis Solidarisches Magdeburg aufgerufen.

Deutschlandweit waren am Wochenende Zehntausende Menschen bei Demonstrationen gegen rechts und für Demokratie zusammengekommen. Am Sonntag war unter anderem eine Demo in Leipzig geplant.

Ausgelöst wurden die Proteste durch Berichte des Medienhauses Correctiv über ein bis dahin nicht bekanntes Treffen von Rechtsradikalen mit Politikern von AfD und CDU. Der frühere Kopf der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich, Martin Sellner, hatte dort nach eigenen Angaben über «Remigration» gesprochen. Wenn Rechtsextremisten den Begriff verwenden, meinen sie in der Regel, dass eine große Zahl von Menschen ausländischer Herkunft das Land verlassen soll - auch unter Zwang.

© dpa
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