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Aue-Sportchef Heidrich kontert Dynamo-Coach Anfang

Ein Vergleich zwischen den Möglichkeiten von Aue und Dynamo ist nicht haltbar. Da müsse man «kein Mathe-Genie sein», sagt Heidrich. Dennoch liebäugelt Aue mit dem Aufstieg.
Matthias Heidrich
Aues Sportdirektor Matthias Heidrich steht nach einem Spiel auf dem Feld. © Robert Michael/dpa

Ein Vergleich der finanziellen Möglichkeiten den beiden Fußball-Drittligisten Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden verbietet sich. Das erklärte Aues Sportchef Matthias Heidrich und konterte somit die Aussagen von Dynamo-Trainer Markus Anfang. «Nein, wir haben nicht die gleichen Möglichkeiten. Allein der Blick auf die Zuschauer-Einnahmen - Aue hat aktuell 9.000 im Schnitt, Dresden 28.000 - und die Mitgliederzahl, die beim FCE bei circa 9.000 und bei Dynamo bei circa 23.000 liegen, genügt, um Unterschiede zu erkennen. Da braucht man kein Mathe-Genie zu sein oder die Größe der Städte vergleichen», sagte Heidrich am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Dynamo Coach Anfang hatte nach dem verlorenen Sachsenderby am 18. Februar (1:2) mit einer Aussage aufhorchen lassen: «Aue will mit Sicherheit auch aufsteigen, sagt es aber nicht. Sie haben aber auch dieselben Möglichkeiten wie Dynamo Dresden, das wird immer ein bisschen verfälscht.»

Heidrich widersprach dem nun entschieden. «Zu sagen, dass wir die gleichen Möglichkeiten haben, auch wirtschaftlich, stimmt einfach nicht. Nur weil wir eine Zeit lang die Liga geteilt haben, heißt das nicht, dass die Möglichkeiten identisch sind. Das wäre so, als würde Mainz behaupten, die gleichen Möglichkeiten wie die Bayern zu haben, nur weil sie in der gleichen Liga zu Hause sind», meinte Heidrich, dessen Team an diesem Samstag (14.00 Uhr/Magentasport) gegen Preußen Münster antreten muss.

Dennoch liebäugelt Aue nach den erfolgreichen Jahren 2016 bis 2022 in der 2. Bundesliga mit dem Wiederaufstieg. Auch finanziell würde das viel Rückenwind bedeuten. «Die zweite Liga stellt eine wirtschaftliche Basis dar, in der man eher mal mit einer schwarzen Null arbeiten kann als in der dritten Liga», prognostizierte Heidrich.

© dpa
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