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Vergünstigtes Deutschlandticket bald für einige Studenten

Auch in Rheinland-Pfalz wird es künftig für Studenten ein vergünstigtes Deutschlandticket geben. Einige Hochschulen im Land starten schon zum Sommersemester damit.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Das Eingangsschild der Mainzer Universität auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität. © Fredrik von Erichsen/dpa

Die ersten rheinland-pfälzischen Hochschulen werden ein rabattiertes Deutschlandticket für Studierende bereits in diesem Sommersemester anbieten. Die Universität Trier, die Hochschule Trier samt des Umwelt-Campus in Birkenfeld und die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz zählten bundesweit zu den ersten Standorten für das Angebot, teilten das Mobilitäts- und das Wissenschaftsministerium in Mainz am Mittwoch mit. Andere Standorte wollten zum Wintersemester 2024/25 nachziehen.

«Obwohl die Zeit für die Einführung des Tickets an den Hochschulen sehr knapp war, gehören die Studierenden in Rheinland-Pfalz zu den ersten in ganz Deutschland, die das Deutschlandticket vergünstigt erhalten», sagte Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD). Er und Mobilitätsministerin Katrin Eder (Grüne) betonten, das Ticket für die Studierenden beschleunige die Mobilitätswende.

Trier war bundesweit Vorreiter

Nötig ist für ein solches Angebot ein Vertrag mit dem jeweiligen Verkehrsunternehmen. Die Hochschulen in Trier hätten am 16. Januar den Abschluss des bundesweit ersten solchen Kontrakts verkündet, teilte das Mobilitätsministerium auf Anfrage mit.

In Koblenz ist das dortige Studierendenwerk nach eigenen Angaben für die Organisation des Semestertickets sowohl für die Studierenden der Universität als auch der Hochschule zuständig. Das Deutschlandticket als Semesterticket solle hier im Wintersemester 2024/2025 kommen. Man sei derzeit in letzten Abstimmungen mit den Vertragspartnern.

In Koblenz wurde erst Stimmungsbild eingeholt

Eine Einführung zum Sommersemester 2024 sei leider nicht möglich gewesen. Es seien erst noch einige rechtliche und organisatorische Punkte zu klären gewesen. Auch hätten die Studierendenvertretungen zunächst ein Stimmungsbild der Studierenden eingeholt, ob die Einführung des Deutschlandtickets als Semesterticket überhaupt gewünscht sei, da diese bis auf einige Ausnahmen eine Erhöhung des Semesterticket-Beitrags bedeute.

Das vergünstigte Ticket geht zurück auf einen gemeinsamen Beschluss von Bund und Ländern von Ende November. Dabei war eine Einigung erzielt worden, dass es das Ticket für Studenten für 60 Prozent des Regelpreises geben soll, der derzeit bei 49 Euro liegt. Fällig werden damit pro Semester 176,40 Euro, also umgerechnet 29,40 Euro pro Monat. Jede Hochschule könne entscheiden, ob das Deutschlandticket dort solidarisch angeschafft wird, erklärte das Mobilitätsministerium in Mainz.

© dpa
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