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«Jagen, jagen, jagen»: Mainzer Endspurt um Platz 15

Sieben Spiele ungeschlagen, aber immer noch der Jäger: Für Mainz spitzt sich die Situation im Abstiegskampf zu. Und jetzt kommt der Champions-League-Topclub.
FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim
Der Mainzer Jonathan Burkardt (r) gegen Hoffenheims Torwart Oliver Baumann. © Torsten Silz/dpa

Bo Henriksen sprühte am späten Abend mal wieder vor Energie. Dass sein FSV Mainz 05 beim 1:1 in Heidenheim einen riesigen Schritt im Abstiegskampf verpasste, wollte der impulsive Däne so gar nicht groß thematisieren. Stattdessen richtete er den Blick direkt auf die entscheidenden drei Wochen, die nun anstehen. «Wir müssen weiter jagen, jagen, jagen. Ich vertraue den Spielern. Sie geben alles, was sie haben. Was können wir uns mehr wünschen?», sagte Henriksen.

Mit einem Sieg hätten die 05er (29 Zähler) zum Abschluss des 32. Bundesliga-Spieltags gleich mehrere Teilziele erreichen können. Der direkte Abstieg wäre frühzeitig abgewendet, dazu hätte man Union Berlin (30) überholt und Platz 15 in eigener Hand gehabt. «Man ist eher ein bisschen auf der Ferse als auf dem Vorderfuß. Man hat in manchen Phasen gemerkt, dass wir im Abstiegskampf sind. Die Leichtigkeit fehlt uns ein bisschen», sagte Sportdirektor Martin Schmidt. Auf sieben Spiele ohne Niederlage könne man aber «stolz sein».

«Es ist nichts verloren»

Am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Champions-League-Topclub Borussia Dortmund, dann am 34. Spieltag beim VfL Wolfsburg. In diesen beiden Endspielen wird sich nun zeigen, wohin der Weg für Mainz nach der starken Aufholjagd in den vergangenen Monaten führt: Klassenerhalt, Relegation gegen den Zweitliga-Dritten oder doch noch der direkte Gang in die 2. Liga. «Wir müssen mit dem Unentschieden leben. Für uns ist jedes Spiel ein Finale, nächste Woche geht es weiter», sagte Silvan Widmer. «Es ist nichts verloren.»

Der Trumpf der 05er ist die Formstärke. Unter Henriksen, der nach Bo Svensson und Jan Siewert bereits der dritte Mainzer Trainer in dieser Spielzeit ist, sehen die Rheinhessen spielerisch nicht mehr wirklich aus wie ein Abstiegskandidat. Doch die Altlasten nach dem verpatzten Start sind groß.

«Wir haben immer noch zwei Spiele und stehen jetzt deutlich besser da, als wir das noch vor zwei Monaten gedacht hätten. So nehmen wir das mit, obwohl wir gerne mehr gehabt hätten», sagte Torschütze Jonathan Burkardt, der mit sieben Rückrundentoren immer mehr zu einem Garanten im Abstiegskampf wird.

Svensson-Gerücht derzeit kein Thema

Gerüchte um eine kurzfristige Zukunft von Ex-Trainer Svensson als möglicher Nenad-Bjelica-Nachfolger bei Rivale Union Berlin spielen für Mainz derweil keine Rolle. «Keine Ahnung, das kann ich nicht kommentieren. Das ist irgendetwas, womit wir uns überhaupt nicht befassen. Das steht gar nicht im Raum, das kann ich nicht kommentieren», sagte Sportdirektor Schmidt.

Der 44 Jahre alte Svensson verließ den Verein im vergangenen Herbst nach einem Fehlstart in der Bundesliga, hat aber in Mainz noch Vertrag. Union tritt an den verbleibenden beiden Spieltagen noch beim 1. FC Köln sowie gegen den SC Freiburg an.

© dpa ⁄ Patrick Reichardt, dpa
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