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Hubig: Aussagen zu Zivilschutzübungen nicht nachvollziehbar

Die Bundesbildungsministerin plädiert für Zivilschutzübungen an Schulen. Junge Menschen müssten auf den Kriegsfall vorbereitet werden. Eine irritierte Reaktion aus Rheinland-Pfalz folgt prompt.
Bildungsministerin Stefanie Hubig
Stefanie Hubig (SPD), Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz. © Arne Dedert/dpa

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) hat Aussagen von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) zu Zivilschutzübungen an Schulen als nicht nachvollziehbar bezeichnet. Nichts sei zu gut, als dass es nicht noch verbessert werden könne, teilte Hubig, die auch Koordinatorin der SPD-geführten Bundesländer in der Kultusministerkonferenz (KMK) ist, am Samstag mit. Doch in dem Bereich passiere bereits eine ganze Menge, Konzepte würden auch nachjustiert. 

Stark-Watzinger sieht die Schulen in der Verantwortung, junge Menschen auf den Kriegsfall vorzubereiten. «Die Gesellschaft muss sich insgesamt gut auf Krisen vorbereiten – von einer Pandemie über Naturkatastrophen bis zum Krieg», sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). «Zivilschutz ist immens wichtig, er gehört auch in die Schulen. Ziel muss sein, unsere Widerstandsfähigkeit zu stärken.»

Stark-Watzinger sprach sich dafür aus, Zivilschutzübungen an Schulen abzuhalten. Sie verwies auf Großbritannien. «Dort gehören Übungen für den Katastrophenfall an Schulen zum Alltag. Davon können wir lernen», sagte die Ministerin. Junge Menschen müssten die Bedrohungen der Freiheit kennen und mit den Gefahren umgehen können. Das müsse kein eigenes Schulfach, aber Lerninhalt sein.  

Die Ministerin rief die Schulen auf, ein «unverkrampftes Verhältnis zur Bundeswehr» zu entwickeln. «Ich halte es für wichtig, dass Jugendoffiziere in die Schulen kommen und berichten, was die Bundeswehr für unsere Sicherheit tut», sagte die FDP-Politikerin. Dass es da Vorbehalte gebe, könne sie nicht nachvollziehen.

Hubig entgegnete, Krisen- und Katastrophenschutz spielten an den Schulen in Rheinland-Pfalz schon lange eine große Rolle, multiprofessionelle Teams und Schulsozialarbeit gehörten zum schulischen Alltag und Jugendoffiziere kämen in Schulen. Im vergangenen Jahr habe es 279 Besuche von Jugendoffizieren an rheinland-pfälzischen Schulen gegeben, fast so viele wie vor der Coronapandemie. Es gebe im Land schon seit 2007 eine umfassende Handreichung für den Umgang mit Krisensituationen, seit dem Schuljahr 2018/19 seien alle Schulen verpflichtet, Krisenteams zu bilden. Im Brandschutz werde zudem eng mit dem Landesfeuerwehrband kooperiert, betonte Hubig. 

© dpa
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