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Was Kinder sich wünschen: Christkindpostfiliale öffnet

Fast 135.000 Briefe haben das Christkind im Weihnachtspostamt Engelskirchen im vergangenen Jahr erreicht. Auch wenn vielleicht nicht alle Wünsche darin in Erfüllung gehen, bekommen alle Kinder eine Antwort.
Weihnachtspostamt Himmelsberg
Briefe an den Weihnachtsmann liegen im Weihnachtspostamt in Himmelsberg, einem Ortsteil von Sondershausen, auf dem Tisch. © Bodo Schackow/dpa/Archivbild

Leuchtende Kinderaugen - und das bereits sechs Wochen vor Weihnachten. Zur Eröffnung der Christkindpostfiliale der Deutschen Post in Engelskirchen dürfen 25 Kinder aus einem örtlichen Kindergarten ihre Wunschzettel persönlich an das Christkind übergeben. Brav stellen sie sich am Montagvormittag an und warten geduldig, bis sie ihre bunt gestalteten Zettel vorzeigen dürfen - sie wollen ja schließlich, dass ihre Wünsche auch erfüllt werden. So auch die fünfjährige Lottie: Neben einer Ritterburg wünscht sie sich vor allem ein Pferd. Andere Kinder wünschen sich auch endlich mal «weiße Weihnachten» - beides wohl nicht ganz so leicht zu erfüllen für das Christkind.

Die meisten Wünsche erreichen das Christkind in Engelskirchen aber nicht persönlich, sondern per Post. Fast 135.000 Briefe aus 48 Ländern landeten vergangenes Jahr im Weihnachtspostamt. Damit diese wie geplant auch alle beantwortet werden, arbeiten bis zum 20. Dezember 19 Helferinnen und Helfer in Engelskirchen. Eine von ihnen ist Birgit Hellwig. Die Rentnerin ist bereits im sechsten Jahr dabei. «In dem Alter ist das schon eine schöne Betätigung in der Vorweihnachtszeit», sagt sie. In der heißen Phase zur Adventszeit öffne sie etwa 300 Briefe am Tag, schätzt sie. Dabei gebe es zwar vorgedruckte Antworten, dennoch lese man jeden einzelnen Brief, sagt Hellwig. «Für die ganz Bewegenden schreiben wir auch einen ganz persönlichen Brief mit Goldstift.«

Ein Kind habe das Christkind gefragt: «Hast du Opa Kalle im Himmel getroffen?», berichtet Britta Töllner von der Pressestelle der DHL Group von so einem bewegenden Brief. 9000 Briefe seien in diesem Jahr bereits eingegangen, bis Weihnachten rechnet Töllner mit einer ähnlichen Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Und tatsächlich steht das Weihnachtspostamt bereits voll mit gelben Kisten voller bunter Wunschzettel. Dabei gestalten die Kinder ihre Briefe mindestens genauso individuell, wie ihre Wünsche sind. Manche haben die gewünschten Spielsachen aus Katalogen ausgeschnitten und aufgeklebt, manche schicken Zeichnungen.

1985 erreichten die Deutsche Post nach eigenen Angaben erstmals Briefe, die an das Christkind adressiert waren, woraufhin die Christkindpostfiliale Engelskirchen eingerichtet wurde. Inzwischen gibt es sechs weitere Filialen speziell für Weihnachtspost. So können Kinder zum Beispiel auch dem Weihnachtsmann in Himmelpfort oder dem Nikolaus in Nikolausdorf schreiben.

© dpa ⁄ Florian Gut, dpa
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