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Kampf und Traumtore: Remis zwischen Bremen und Bochum

Bochum und Werder liefern sich ein Duell auf Augenhöhe. Viele Torchancen bekommen die Zuschauer nicht zu sehen. Dafür hat der Schiedsrichter einiges zu tun.
VfL Bochum - Werder Bremen
Bremens Leonardo Bittencourt ist enttäuscht nach dem Tor zum 1:0. © David Inderlied/dpa

Die Bremer Spieler um Torschütze Niklas Stark bildeten einen großen Jubelkreis und feierten den späten Punktgewinn dann mit ihren Fans in der Gästekurve. Dank des Treffers von Stark in der dritten Minute der Nachspielzeit hat sich Werder Bremen beim direkten Abstiegskampf-Konkurrenten VfL Bochum ganz spät ein 1:1 (0:0) erkämpft. «Wenn du hinten raus noch ausgleichen kannst, spricht das total für die Moral der Mannschaft», sagte Werder-Trainer Ole Werner. «Trotzdem hätte ich gerne zwei Punkte mehr gehabt.»

Patrick Osterhage hatte Bochum zuvor mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung gebracht (64. Minute). Beide Teams bleiben nach dem Remis mit nun 17 Zählern punktgleich und haben sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. «Wenn du führst und so spät das Tor bekommst, ist es natürlich bitter», sagte Osterhage beim Streamingdienst DAZN. «Es überwiegt gerade der Frust, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben.» Trainer Thomas Letsch urteilte: «Das ist natürlich ärgerlich. Die Punkte fehlen uns. Das tut weh.»

Vor 26.000 Zuschauern im Ruhrstadion zeigten beide Teams hohen Einsatz. Fußballerisch blieb die Partie auf sehr überschaubarem Niveau. Die Bremer warten auch nach dem Hinrundenabschluss in der Bundesliga weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison.

Bei Nieselregen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt entwickelte sich von Beginn an eine kampfbetonte Partie. Beide Teams agierten immer wieder auch jenseits der Grenze des Erlaubten. Schon in der 3. Minute sah Bochums Cristian Gamboa die erste Gelbe Karte und auch in der Folge blieb es ruppig. Fußballerische Höhepunkte waren selten. Nach einer halben Stunde hatten die Zuschauer zwei Rudelbildungen, aber noch keine Torchance gesehen. Schiedsrichter Tobias Stieler hatte immer wieder Mühe, die aufgeheizten Gemüter zu beruhigen.

Um dem Tor nahezukommen, probierten es vor allem die Gastgeber immer wieder mit langen Bällen in die Spitze. Oft war Torwart Manuel Riemann der Ausgangspunkt dieser Angriffsversuche. Beide Abwehrreihen standen jedoch gut, hatten zumeist die Lufthoheit und ließen quasi keine Strafraumszenen zu. Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe ein Torhüter erstmals in seiner Kernkompetenz gefordert wurde: Bremens Michael Zetterer parierte gegen Matus Bero aus kurzer Distanz stark.

Von zwei ziemlich harmlosen Mannschaften blieb Bochum die etwas gefährlichere. Nach schöner Vorarbeit von Christopher Antwi-Adjei verfehlte Gonçalo Paciência das Werder-Tor mit der Pike jedoch deutlich (49.). Auf der Gegenseite ging Justin Njinmah nach einem Zweikampf mit Osterhage im Strafraum zu Boden. Die Bremer forderten Elfmeter. Stieler schaute sich die Szene auf dem Bildschirm am Spielfeldrand noch einmal an, entschied dann jedoch auf Abseits. Njinmah hatte sich beim Schuss zuvor von Jens Stage in der verbotenen Zone aufgehalten.

Werder wurde nun etwas zielstrebiger, doch Bochum traf - und wie! Osterhage knallte den Ball aus rund 20 Metern unhaltbar ins rechte Kreuzeck. Der Stadionsprecher feierte den Treffer bereits als «Tor des Monats Januar». Werder probierte es nun mit wütenden Angriffen - und schaffte in der Nachspielzeit durch Stark tatsächlich noch den Ausgleich.

© dpa ⁄ Thomas Eßer, dpa
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