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ACS-Tochter Hochtief steigert Gewinn und Umsatz

Längst ist aus dem größten deutschen Baukonzern ein weltweit tätiger Infrastrukturkonzern geworden. Als Wachstumsmärkte sieht das Unternehmen die Bereiche digitale Infrastruktur und Energiewende.
Hochtief
Hinter einem Logo des Baukonzerns steigt ein Arbeiter auf einer Baustelle eine Leiter herunter. © Martin Gerten/dpa/Archivbild

Der weltweit tätige Infrastrukturkonzern Hochtief hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatz und Gewinn gesteigert. Der operative Konzerngewinn kletterte um 6,1 Prozent auf 553 Millionen Euro, wie das mehrheitlich zum spanischen Baukonzern ACS gehörende Unternehmen am Donnerstag in Essen berichtete. Unterm Strich blieben 523 Millionen Euro als Gewinn, ein Plus von 8,5 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 55,3 Milliarden Euro, 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im laufenden Geschäftsjahr will Hochtief den Gewinn weiter hochschrauben. Abhängig von den Marktbedingungen erwarte man einen operativen Konzerngewinn in der Größenordnung von 560 Millionen bis 610 Millionen Euro.

4,40 Euro Dividende geplant

Die Aktionäre sollen von der positiven Entwicklung 2023 profitieren: Die Dividende soll um zehn Prozent auf 4,40 Euro je Aktie steigen. ACS hält rund 76 Prozent der Anteile. 21 Prozent befinden sich in Streubesitz. Die restlichen 3 Prozent hält das Unternehmen selbst.

Das 1873 gegründete Traditionsunternehmen beschäftigte Ende 2023 weltweit knapp 41.600 Menschen, davon mehr als 3200 in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen waren es 1800. Die Konzernzentrale ist in Essen.

Hochtief und die dazu gehörenden Tochtergesellschaften sind vor allem in Australien, Nordamerika und Europa tätig. Bekannte Bauprojekte von Hochtief in Europa sind etwa die Elbphilharmonie in Hamburg oder der Gotthard-Tunnel in der Schweiz. Hochtief baut auch die neue A1-Rheinbrücke in Leverkusen.

Hochtief baut viele Rechenzentren

Der Hochtief-Vorstandsvorsitzende Juan Santamaría, der auch ACS-Chef ist, sprach von einem erfolgreichen Jahr. Einer der Wachstumsmärkte sei die digitale Infrastruktur. «Hier nimmt der Bau von Rechenzentren rasant zu», sagte er. So habe allein die US-Tochter Turner 2023 Aufträge für eine Reihe von neuen Rechenzentren in den USA im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) erhalten. Zu Beginn des laufenden Jahres habe Turner vom Internetkonzern Meta den Auftrag erhalten, im US-Bundesstaat Indiana ein Rechenzentrum im Wert von 800 Millionen US-Dollar zu bauen.

Auch die australische Hochtief-Tochter Cimic gewann laut Santamaría mehrere Aufträge zum Bau von Rechenzentren: in Hongkong, auf den Philippinen und in Malaysia. In Europa habe Hochtief den Zuschlag für ein Rechenzentrum in Warschau bekommen und mit dem Bau eines nachhaltigen Rechenzentrums in Deutschland begonnen.

© dpa
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