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Der VW-Club hält an Kovac fest

Trainer Niko Kovac bleibt vorerst - auch wenn sich der VfL Wolfsburg nur zu einem Remis gegen Hoffenheim müht. Wie soll es sportlich bergauf gehen?
VfL Wolfsburg - TSG 1899 Hoffenheim
Chef-Trainer Niko Kovac von Wolfsburg geht nach dem Schlusspfiff über den Rasen. © Soeren Stache/dpa

Wohl vor allem dank Landsmann Lovro Majer geht die Karriere seines Trainers Niko Kovac beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg vorerst weiter. «Wir müssen nicht über seine Qualitäten reden», sagte der Coach am Sonntag nach dem 2:2 (0:1) gegen die TSG Hoffenheim. «Den linken Fuß, den er hat. Da gibt es nicht viele in der Bundesliga.»

Der kroatische Nationalspieler war am Sonntag eingewechselt worden und hatte durch seine beiden Treffer das Remis möglich gemacht. Bei einer Niederlage wäre der Druck auf den in die Kritik geratenen Coach noch größer geworden.

Kovac lächelte die Diskussion lässig weg. «Ich kann nur sagen, ich habe in meinem Leben schon viele Endspiele gespielt - und auch sehr viele gewonnen», sagte er. Geschäftsführer Marcel Schäfer bestätigte, dass der 52 Jahre alte Kroate vorerst im Amt bleibt. «Niko bleibt Trainer», machte der Ex-Profi klar und stellte fest, dass Kovac am Montag auf dem Trainingsplatz steht.

Schäfer wies Spekulationen rund um Nachfolgekandidaten zurück. «Das empfinde ich als große Respektlosigkeit», sagte er. Unter anderem hatte es Berichte gegeben, dass der VfL an St. Paulis Trainer Fabian Hürzeler interessiert sei und es bereits Gespräche gegeben haben soll. Schäfer dementierte dies und befand, dass die Berichte «auch dem FC St. Pauli respektlos gegenüber» seien. Auch Hürzeler erklärte am Wochenende, dass ihn die Berichte «extrem irritiert und extrem genervt» hätten.

Kovac darf vorerst weiter am Steuer sitzen. Aber wie soll der stotternde VfL-Motor wieder in Schwung kommen? Die Niedersachsen dümpeln durch diese Saison. Von den vor der Spielzeit sehnlichst herbei gewünschten Europapokalplätzen ist der Club aus der Auto-Stadt aktuell deutlich entfernt. Derzeit sehen die Fans vor allem Mittelklasse. Der Tabellen-Elfte steht acht Punkte von Tabellenplatz sechs entfernt. Für die Wölfe war das Remis gegen Hoffenheim das vierte in Serie und das fünfte Spiel ohne Sieg in der Liga.

Schäfer nervte das Unentschieden gegen Hoffenheim. «Es klappt nicht alles, ja, das wissen wir», sagte er. Doch die Comeback-Kräfte der Kovac-Elf imponierten ihm. «Dennoch lebt die Mannschaft, dennoch ist sie gewillt, die Dinge umzusetzen», lobte er.

Der phasenweise schwache und fehlerbehaftete Auftritt war über weite Strecken kein fußballerischer Leckerbissen. Kovac gefiel aber der Kampfgeist seines Teams. «Die Moral der Mannschaft hat gestimmt», sagte der Coach und sprach von einem «verdienten» Punkt.

Kovac war voll des Lobs für seinen Mittelfeldspieler Majer (59. Minute/70.), der jeweils die Hoffenheimer Führungstreffer durch Maximilian Beier (6.) und Grischa Prömel (66.) egalisiert hatte. Der zweite Hoffenheimer Treffer sorgte für viel Frust bei Kovac. Ein von Kapitän Maximilian Arnold und Torwart Koen Casteels gemeinsamer Fehler führte dazu. «Das darf uns nicht passieren», meinte der Coach verärgert. «Das ist wieder ein ganz krasser und grober Spielaufbaufehler.»

Und die sollten die Niedersachsen schleunigst unterlassen, wenn es am Samstag (15.30 Uhr/Sky) zum Duell bei Abstiegskandidat Union Berlin kommt. Durch einen Sieg könnten die Berliner auf drei Punkte an den VfL heranrücken.

© dpa ⁄ Felix Schröder, dpa
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