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Vogelgrippe: Seit Oktober mehr als 137.000 Tiere getötet

Seit Oktober traf die Vogelgrippe in MV zwar deutlich weniger Haltungen als noch ein Jahr zuvor. Dennoch starben mehr Tiere. Das liegt an der Größe der betroffenen Haltungen.
Vogelgrippe
Unter dem Verkehrssschild ist ein Schild mit dem Aufdruck «Geflügelpest Überwachungszone» befestigt. © Stefan Sauer/dpa

Im Nordosten ist zuletzt im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Geflügel der Vogelgrippe zum Opfer gefallen. Seit Anfang Oktober wurden nach Angaben des Schweriner Landwirtschaftsministeriums etwa 137.700 Tiere wegen der Tierseuche getötet. Im ungefähr gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor - also von Oktober 2022 bis Mitte Februar 2023 - waren nach damaligen Angaben des Ministeriums gut 12.100 Tiere getötet worden.

Erst Anfang dieser Woche ist die Tötung von mehr als 70.000 Legehennen eines Betriebs auf Rügen wegen eines Nachweises des Erregers bekannt geworden. In Vorpommern-Rügen hatte es schon Anfang des Jahres zwei Ausbrüche gegeben. Einer der Fälle betraf ebenfalls einen Betrieb auf Rügen. Dort mussten mehr als 31.000 Legehennen getötet werden. Außerdem waren Anfang des Jahres Fälle in Hobbyhaltungen bekannt geworden.

Die Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, verbreitet sich vor allem über Wildvögel und wurde zuletzt ganzjährig in Deutschland nachgewiesen. Davor trat sie bedingt durch den Vogelzug vor allem in der kalten Jahreszeit auf. Sie kann große wirtschaftliche Schäden verursachen: Ist ein Bestand von der hochansteckenden Variante befallen, werden in der Regel alle Tiere dort getötet.

Nach derzeitigem Stand beliefen sich die fälligen Entschädigungszahlen für die Fälle seit Oktober auf etwa 1,9 Millionen Euro, hieß es vom Schweriner Agrarministerium. «Diese Kosten werden durch die Tierseuchenkasse MV und das Land MV getragen.»

Nach Angaben des Ministeriums waren zuletzt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermehrt größere Haltungen betroffen. Seit Oktober waren es demnach drei Haltungen mit mehr als 10.000 Tieren, zwei Haltungen mit weniger als 10.000 Tieren und zwei Haltungen mit weniger als 50 Tieren.

Ein Jahr zuvor gab es im entsprechenden Zeitraum laut Ministerium zwar deutlich mehr Ausbrüche, nämlich 66. Damals hatte sich die Landesschau der Rassegeflügelzüchter zu einem Super-Spreader-Ereignis entwickelt. Allerdings traf es von Oktober 2022 bis Februar 2023 nur eine Haltung mit mehr als 1000 Tieren.

© dpa
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