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Versicherer: Geringere Schäden durch Wetterextreme in MV

Hagel, Sturm, Hochwasser sind Naturelemente, die viel Schaden anrichten können. Gegen die meisten Gefahren kann man sein Hab und Gut versichern.
Gewitterwolken
Dunkle Regenwolken ziehen am Abend über die Landschaft mit einem Windenergiepark im Osten von Brandenburg, während am Feldrand roter Klatschmohn in der Sonne leuchtet. © Patrick Pleul/dpa

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Summe der Unwetterschäden nach Angaben der Versicherungswirtschaft im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wetterextreme wie Sturm, Hagel, Starkregen und Hochwasser sorgten 2023 für Schäden von insgesamt 31 Millionen Euro. 2022 waren es 102 Millionen Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Montag mitteilte. 24 Millionen Euro davon entfielen auf die Sachversicherer für Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben, sieben Millionen Euro auf die Kfz-Versicherer.

Statistisch waren den Angaben zufolge in MV von 1000 Wohngebäudeversicherungsverträgen 13,6 von einem Sturm- und Hagelschaden betroffen. 2022 waren es dagegen 54,5. Damit stehe Mecklenburg-Vorpommern auf Platz zehn der bundesweiten Naturgefahrenbilanz des GDV. Die Schadenhäufigkeit bei Sturm- und Hagelschäden liegt im Bundesdurchschnitt bei 18,5 Schadenmeldungen. Die meisten Schäden gab es in Schleswig-Holstein mit 31 Meldungen.

Die Schäden durch Starkregen oder Hochwasser seien im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken. Auf 1000 Sachversicherungsverträge mit Elementardeckung kamen in Mecklenburg-Vorpommern 3,2 Schadenmeldungen (2022: 5,6). In der Kfz-Versicherung fiel die Zahl der Schadenmeldungen durch Unwetter von 4 (2022) auf 2,2 von 1000 Verträgen.

Der GDV wies darauf hin, dass die Statistik nur versicherte Schäden erfasse. Allerdings seien nicht alle Gebäude in Mecklenburg-Vorpommern rundum geschützt. Während fast alle Wohnhäuser gegen Sturm und Hagel abgesichert seien, verfügten in MV nur 35 Prozent über den Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser. Im Bundesdurchschnitt seien 54 Prozent gegen alle Naturgefahren versichert.

© dpa
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