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Starkregenfälle in Grimmen: Feuerwehr im Dauereinsatz

Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen. In Grimmen fielen unerwartet starke Regenfälle in der Nacht zum Dienstag. Noch am Nachmittag waren die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.
Feuerwehr
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Starke Regenfälle haben die Feuerwehr in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) in der Nacht zum Dienstag stundenlang im Dauereinsatz gehalten. Noch am Dienstagnachmittag waren Angaben der Feuerwehr zufolge etwa 30 Kräfte im Einsatz. Über 150 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren und des Katastrophenschutzes seien damit beschäftigt gewesen, Häuser auszupumpen und überflutete Straßen wieder befahrbar zu machen. «Die ganze Stadt stand unter Wasser. Es kam aus jedem einzelnen Gully», erklärte Olaf Clasen, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr.

Zwei Menschen seien leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden - eine Anwohnerin sei die Treppe hinuntergestürzt, ein Feuerwehrmann habe einen Gullydeckel auf den Fuß bekommen. Zudem wurden Gebäude beschädigt. In einem Fall sei das Dach eines Supermarktes eingestürzt. Die Schadenhöhe blieb zunächst unklar. «Wir machen jetzt alles wieder einsatzbereit fürs Wochenende», sagte Clasen.

In Steinhagen-Negast, etwa 20 Kilometer von Grimmen entfernt, befindet sich die nächste Messstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dort regnete es in der Stunde den Messungen des DWD zufolge rund 30 Liter Wasser pro Quadratmeter. «Wir hatten die letzten Tage auch schon immer auf punktuelle Unwetter hingewiesen», erklärte DWD-Meteorologe Stefan Rubach. «Es waren mehrere Gewitter, die sind sehr langsam gezogen, sodass sich dann alles mit gewaltiger Kraft abgeladen hat.»

Die Wetterlage für das Wochenende blieb laut DWD vorerst ungewiss. «Es sieht schon so aus, dass wir es noch einmal mit dem Tief zu tun haben», erklärte der Meteorologe. Dies könne reichlich Niederschläge bringen, die Schwerpunkte seien jedoch bislang nicht in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. Es könne sich aber auch verschieben. «Da muss man noch abwarten», sagte Rubach.

© dpa
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