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Ermittlungen nach Überfall auf Geldtransporter eingestellt

Mehrere Millionen Euro erbeuten Unbekannte 2023 aus einem Geldtransporter an der A20 bei Gützkow. Trotz umfangreicher Ermittlungen und zehn Verdächtigen bleibt der Fall nun vorerst unaufgeklärt.
Nach Millionen-Raub auf einen Geldtransporter an der A20
Ein ausgebrannter Geldtransporter (r) steht an der Anschlussstelle Gützkow. © Str/dpa

Gut ein Jahr nach dem spektakulären Millionen-Raubüberfall bei Gützkow im Landkreis Vorpommern-Greifwald hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ohne Anklage eingestellt. Gegen keinen der insgesamt zehn Beschuldigten habe es auf Basis der Ermittlungen einen ausreichenden Tatverdacht gegeben, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Stralsund am Freitag mit.

Es habe umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen gegeben, darunter Überwachungen, mehrere Durchsuchungen, die Überprüfung von Konten sowie kriminaltechnische Untersuchungen. Doch seien Planung und Durchführung des Überfalls derart akribisch und professionell gewesen, dass sich keine der konkreten Taten einem Verdächtigen zuordnen ließen.

Bei dem Überfall an der Autobahn 20 auf der Anschlussstelle Gützkow am 2. März des vergangenen Jahres hatten die Täter nach Angaben der Polizei rund 3,1 Millionen Euro erbeutet. Die Räuber hatten den Geldtransporter mit zwei Wachmännern damals abgepasst, als dieser von Greifswald nach Neubrandenburg unterwegs war, um Geld zur Bundesbank zu bringen. Sie stoppten das Sicherheitsfahrzeug an einer fingierten Baustelle und dunkelten die Frontscheibe mit Farbe ab. Nachdem sie das Geld entwendet hatten, zündeten sie den Transporter an. Die beiden Wachmänner blieben im Fahrzeug, bis die Räuber verschwanden und stiegen danach aus. Sie wurden nicht verletzt.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, könne das Ermittlungsverfahren bei neuen Erkenntnissen - etwa einer relevanten Zeugenaussage - jederzeit wieder aufgenommen werden. Auch die im August 2023 ausgelobte Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise sei bislang nicht zurückgenommen worden.

© dpa
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