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Synode beschließt Doppelhaushalt der Nordkirche

Am zweiten Tag der Synode der Nordkirche verabschieden die Kirchenparlamentarier erstmals einen Doppelhaushalt für die Jahre 2024 und 2025. Doch auch das Thema Missbrauch spielt weiterhin eine Rolle.
Fortsetzung Landessynode der Nordkirche
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung der Landessynode stimmen über einen Antrag ab. © Marcus Brandt/dpa/Archivbild

Die Landessynode der Nordkirche hat am Freitag den Haushalt für die Jahre 2024/2025 beschlossen. Erstmals wurde ein Doppelhaushalt - also ein auf zwei Jahre angelegter Etat - verabschiedet, sagte ein Kirchensprecher. Er sieht für 2024 Einnahmen in Höhe von knapp 610 Millionen Euro und für das Jahr 2025 Einnahmen in Höhe von 618 Millionen Euro vor. 560 Millionen beziehungsweise 570 Millionen davon stammen aus Kirchensteuern.

Der größte Teil des Geldes ist nach Angaben eines Sprechers für die 13 Kirchenkreise bestimmt. Das entspreche einem Anteil von mehr als 81 Prozent für die Kreise und knapp 19 Prozent für die Landeskirche. Die eigentlich für Freitag geplante Abstimmung über das Kirchengesetz über die Widmung und Entwidmung von Kirchen wurde auf die nächste Synodensitzung vertagt.

Am Donnerstag hatte sich die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) ausführlich mit den Ergebnissen der Aufarbeitungsstudie "ForuM" zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie beschäftigt und Schlussfolgerungen für die Nordkirche diskutiert. Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt forderte als Lehre aus den Missbrauchsfällen einen Kulturwandel innerhalb der Nordkirche.

Indem die Bibel den Menschen als Gottes Ebenbild bezeichne, werde dem Menschen eine Würde zugeschrieben, die nicht verletzt werden dürfe, sagte sie. «Sie wird fundamental verletzt, wenn Menschen körperliche oder seelische Gewalt angetan wird», sagte sie am Donnerstag. «Wo das geschieht, wird in eklatanter Weise eine fundamentale Überzeugung unseres christlichen Glaubens verraten, ja mit Füßen getreten und verleugnet», sagte die Landesbischöfin.

Auch der Greifswalder Bischof Tilman Jeremias forderte am Donnerstag in seinem Sprengelbericht eine tiefgreifende Neuausrichtung der evangelischen Kirche. Sie müsse sich als verletzliche, versehrte und zerbrechliche Gemeinschaft verstehen, die sich den Menschen in ihrer Not und ihrem Leid zuwende, sagte er.

Die nächste Sitzung der Synode findet vom 26. bis zum 28. September statt.

© dpa
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