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Prien stellt weitere Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung vor

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien will mit einem neuen Maßnahmenpaket für mehr Lehrkräftenachwuchs sorgen. Dabei stehen vor allem die Studierenden und die Bedarfskreise im Fokus.
Landtagssitzung Schleswig-Holstein
Karin Prien (CDU), Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur von Schleswig-Holstein, spricht auf einer Sitzung des Landtags von Schleswig-Holstein im Plenarsaal im Landeshaus. © Christian Charisius/dpa

Die Schleswig-Holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat ein weiteres Maßnahmen-Paket zur Gewinnung von Lehrkräftenachwuchs vorgestellt. «Die Gewinnung von Fachkräften für unser Bildungssystem ist eines der größten und komplexesten bildungspolitischen Vorhaben für unser Land», sagte die Ministerin am Dienstag in Kiel. Daher solle sich bei den Maßnahmen breit aufgestellt werden.

So seien in dem von der Allianz für Lehrkräftebildung, dem Bildungsministerium, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) und dem Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) erarbeiteten Paket insgesamt 17 Maßnahmen enthalten. Der Fokus liege dabei auf drei Themenbereichen: «Gemeinsam mit den lehramtsbildenden Hochschulen und der Allianz für Lehrkräftebildung setzen wir auf die Steigerung der Attraktivität des Lehramtsstudiums, der Verminderung von Fehlern bei der Studienwahl und der Verbesserung des Studienerfolgs», betonte Prien.

Da die Studierendenzahlen derzeit zurückgingen, sei es besonders notwendig, die Abbruchquoten im Studium zu verringern und die Menschen bei der Studienwahl richtig zu beraten. «Wichtig ist nicht nur, dass die jungen Menschen ein Lehramtsstudium aufnehmen, sondern auch, dass sie gut beraten sind und das richtige Studium mit den richtigen Fächern beginnen», so die Kultusministerin.

Doch nicht nur die Studierenden sollen mit den Maßnahmen in den Blick genommen werden, sondern auch die Lehrkräfte. Dafür solle der Fokus auf den Bedarfskreisen wie etwa Kreis Steinburg, Segeberg oder Herzogtum Lauenburg liegen, in denen der Lehrkräftemangel besonders hoch sei. Um dort neue Lehrerinnen und Lehrer hinzulocken, sollen laut Prien Zuschläge gezahlt und die verpflichtende Verbleibedauer von fünf auf drei Jahre gesenkt werden.

Die Maßnahmen aus den ersten beiden Paketen zur Lehrkräftegewinnung seien bereits weitestgehend umgesetzt worden. Dabei würden die vorgestellten Maßnahmen immer kleinteiliger, weil immer stärker dort nachgesteuert werde, wo Bedarfe seien. Dies ändert sich Prien zufolge auch beim dritten Paket nicht: «Wir müssen immer wieder überprüfen, welche Maßnahmen funktionieren und was die konkreten Herausforderungen in den Schulen sind.»

© dpa
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