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Lokführerstreik stellt Reisende vor Herausforderungen

Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL ist auch in und um Hamburg deutlich zu spüren: leere Bahnsteige, volle Straßen. Viele Menschen haben sich aber auf den Arbeitskampf eingestellt.
Bahnstreik in Hamburg
Nahezu menschenleer sind die Bahnsteige im Hauptbahnhof. © Christian Charisius/dpa

Viele gestrichene Fernverbindungen, S- und Regionalbahnen im Notfall-Takt: Bahnreisende und Pendler müssen seit Mittwoch auch in Hamburg und Schleswig-Holstein viel Geduld mitbringen oder auf Alternativen umsteigen. Das wird noch bis Freitag so sein. Seit Beginn des dreitägigen bundesweiten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL um 2.00 Uhr fährt die Deutschen Bahn nach Notfahrplan - auch die Hamburger S-Bahn ist betroffen. Fahrgäste wurden aufgefordert, in der Hansestadt auf Busse und U-Bahnen umzusteigen.

Die Reisenden hatten sich offenkundig auf den Streik eingestellt: Am Hamburger Hauptbahnhof herrschte auf den Fernbahnsteigen am Morgen vielfach Leere. Auf den Straßen war der Streik hingegen spürbar, wie es beim Verkehrslagedienst der Polizei hieß. «Wir haben gemerkt, dass es mehr Verkehr gibt.» Im Fernverkehr fallen dem bundeseigenen Konzern zufolge durchweg rund 80 Prozent des sonst üblichen Angebotes aus. Im Güterverkehr ging der Streik bereits am Dienstagabend los.

Offensichtlich waren viele Pendler aufs Auto umgestiegen. Zu Behinderungen kam es den Angaben zufolge im Berufsverkehr Richtung Hamburg vor allem auf der A24 zwischen Jenfeld und Horn. Aus Richtung Süden staute sich der Verkehr auf der A255 vor den Elbbrücken.

Obwohl andere Bahnbetreiber nicht von der GDL bestreikt werden, müsse auch hier im Regionalverkehr mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden, warnten die Eisenbahngesellschaften Metronom und Erixx. Grund seien mögliche Einschränkungen bei der Bahn-Infrastruktur - etwa bei Stellwerken. Wegen des Bahn-Notfahrplans sei in den Metronom-Zügen zudem mit mehr Betrieb zu rechnen. «Wir empfehlen allen Fahrgästen, mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die bekannten digitalen Auskunftsmedien zu informieren», hieß es.

Bei der Hamburger S-Bahn sollten die Züge nach Angaben des Unternehmens auf den Linien S1, S2 und S3 alle 20 Minuten fahren, die S5 zwischen Neugraben und Stade im Stundentakt.

Dauern soll der Streik laut GDL bis Freitag, 18.00 Uhr. Ein vorzeitiges Ende ist nach Aussagen von GDL-Chef Claus Weselsky keine Option. Am Mittwoch gab es darüber hinaus auch keine Anzeichen, dass es kurzfristig zu neuen Verhandlungen kommen könnte. Die Bahn und die GDL verhandeln seit Anfang November über neue Tarifverträge. Hauptknackpunkt ist die Forderung der GDL nach einer Senkung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohn. Dies lehnt die Bahn ab.

© dpa
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