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Drogenhandel: Awareness-Kampagne für Hafenbeschäftigte

Sie soll die Gefahr vor Augen führen, in kriminelle Machenschaften von Drogenkartellen verwickelt zu werden: Mit einer Awareness-Kampagne sollen Hafenarbeiter dafür sensibilisieren.
Kokain
Ein Pressesprecher des Zolls Hamburg präsentiert 2022 auf einem Medientermin im Hafen einen kleinen Teil eines sichergestellten Kokainfundes. © Marcus Brandt/dpa

Hamburgs rot-grüner Senat, die Polizei und die Hafenwirtschaft wollen am Montag (14.30 Uhr) neue Maßnahmen im Kampf gegen den Drogenschmuggel über den Hafen vorstellen. Im Kern geht es dabei um eine Awareness-Kampagne für die Beschäftigten im Hafen, die ihnen die Gefahren vor Augen führen soll, durch Anwerbeversuche von Drogenkartellen in kriminelle Machenschaften verwickelt zu werden. Zur Präsentation der Kampagne erwartet werden Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, Innensenator Andy Grote (beide SPD), Polizeipräsident Falk Schnabel, LKA-Chef Jan Hieber sowie der Präsident des Unternehmensverbands Hafen Hamburg (UVHH), Ulfert Cornelius.

Um den Gefahren durch die international organisierte Drogenkriminalität auf allen Ebenen zu begegnen, haben sich Sicherheitsbehörden und die Hafenwirtschaft bereits im vergangenen Oktober zu einer «Allianz sicherer Hafen» zusammengeschlossen. Gleichzeitig verfolgen Polizei, Zoll und Bundeskriminalamt in dem EU-geförderten Projekt «Infiltration der Nordseehäfen durch Strukturen der Organisierten Kriminalität» (INOK) neben repressiven und operativ-taktischen Maßnahmen auch präventive Ansätze. Dazu zählen neben der Awareness-Kampagne auch die Einrichtung eines anonymen Hinweisgeberportals.

Erst am vergangenen Donnerstag hatten das Bundesinnenministerium sowie die Hafenstädte Hamburg, Antwerpen und Rotterdam eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogenkartelle angekündigt, damit diese bei einem zu hohen Verfolgungsdruck in dem einen Hafen nicht einfach in einen anderen ausweichen. Im vergangenen Jahr hatten Zollfahnder in Rotterdam und Antwerpen fast 180 Tonnen Kokain beschlagnahmt. In den deutschen Seehäfen waren es rund 35 Tonnen - in beiden Fällen eine Rekordmenge. Um den Kampf gegen den Drogenhandel auch auf europäischer Ebene zu intensivieren, will sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am 7. Mai in Hamburg unter anderem mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden treffen.

© dpa
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