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Woidke betont Bedeutung des zweiten Standortes

Die Kenia-Koalition in Brandenburg hatte vereinbart, dass die Feuerwehrschule eine zweite Ausbildungsstätte bekommen soll. Bisher tat sich aber nichts - nun gibt es eine Grundsatzentscheidung.
Landesfeuerwehrverband Brandenburg
Ein Abzeichen „Landesfeuerwehrverband Brandenburg“ ist am Ärmel eines Feuerwehrmannes zu sehen. © Soeren Stache/dpa/Archiv

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nach der Einigung für eine zweite Feuerwehrschule die Bedeutung für das Land betont. «Gut, dass das endlich klappt», sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. «Unsere Wehren brauchen für unser aller Sicherheit beste Bedingungen.» Auch Landesfeuerwehrpräsident Rolf Fünning begrüßte die Grundsatzeinigung auf Geld für den schon länger geplanten Bau als notwendigen Schritt.

«Der zweite Standort ist wichtig, um die aufgelaufenen Ausbildungsstaus und -defizite abarbeiten zu können», sagte Fünning am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. «Jedes Jahr wird es komplizierter, wird es schlimmer.» Die Schule sei über mehrere Jahre so gut wie nicht gewachsen, die Aufgaben seien es dagegen schon. «An Stellenwert hat zugenommen die Waldbrandbekämpfung und die Hochwasserbekämpfung.»

Woidke, Finanzministerin Katrin Lange (SPD) und der Feuerwehrpräsident verständigten sich am Dienstag laut Regierungssprecher Florian Engels auf einen zweiten Standort für die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) in Wünsdorf. Im Nachtragshaushalt 2024 sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Innenministerium und der Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags noch dieses Jahr mit der Planung beginnen können. Zunächst berichtete die «Märkische Oderzeitung» (Mittwochabend/online).

Innenminister Michael Stübgen (CDU), der an dem Treffen nicht teilgenommen hatte, begrüßte die Entscheidung. «Ich freue mich über die jetzige Entwicklung. Damit beschleunigen wir das Projekt», sagte Stübgen auf Anfrage. Das Innenministerium habe dieses Koalitionsprojekt niemals aufgegeben. Wegen Sparauflagen habe das Geld aber zunächst erst im Landeshaushalt 2025/2026 bereitstehen sollen.

Das Innenministerium hatte im Innenausschuss des Landtags zuletzt auf fehlende Mittel und andere Prioritäten verwiesen. Dabei hatten SPD, CDU und Grüne im Koalitionsvertrag 2019 vereinbart: «Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz soll einen dauerhaften zweiten Standort (Wünsdorf) und die notwendigen Mittel erhalten, um den gestiegenen Bedarf an Aus- und Weiterbildung decken zu können.» Die Feuerwehrschule - zentrale Ausbildungsstätte - sitzt derzeit in Eisenhüttenstadt.

Über 38 000 Feuerwehrleute engagieren sich nach Angaben des Verbands ehrenamtlich in den Freiwilligen Feuerwehren, dazu kommen 700 Beamte und Angestellte in 5 Berufsfeuerwehren, rund 300 Beamte und Angestellte in 13 hauptamtlich besetzten Freiwilligen Feuerwehren sowie rund 900 Einsatzkräfte in 9 Werkfeuerwehren. Nachwuchsmangel gibt es nach Angaben des Feuerwehrpräsidenten derzeit nicht: «Wir haben wieder Zuwachs.»

© dpa
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