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Städte wollen weiter Zeichen gegen rechts setzen

Erneut wollen Initiativen gegen rechts an diesem Wochenende in Brandenburg ein Zeichen setzen. Dabei gehen sie an einem besonderen Gedenktag auf die Straße - am 27. Januar wird in den Städten der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Demonstrationen gegen Rechtextremismus
Ein Plakat „Ich mag alle Farben außer Braun!“ wird auf einer Kundgebung hochgehalten. © Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Gegen Rechtsextremismus wollen auch an diesem Wochenende wieder Menschen in mehreren Orten in Brandenburg auf die Straße gehen. Bei vielen Gedenkveranstaltungen wird am 27. Januar zudem an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wird auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erwartet.

Potsdamer sollen mit Lichtern auf die Straße gehen

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) rief die Bürgerinnen und Bürger auf, am Holocaust-Gedenktag ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Sie sollten an diesem Samstag mit Lichtern auf die Straße gehen oder auch zuhause ein Licht ins Fenster stellen. In einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch hieß es, dass die Menschen zum Gedenken auf dem Platz der Einheit (17.00 Uhr) eine Taschenlampe oder einfach ihr Handy-Licht mitbringen sollten. «Denn die dunkle Zeit des Nationalsozialismus darf nicht wiederkommen.»

Viele Aktionen gegen rechts am Wochenende geplant

Demonstrationen gegen Rechtsextremismus sind am Samstag in Frankfurt (Oder) geplant, aber auch in Neuruppin im nördlichen Brandenburg sowie in Zossen (Teltow-Fläming) und Herzberg (Elbe-Elster-Kreis). Am Sonntag folgen Finsterwalde und Rangsdorf, wie der Verein Campact auf der Internetseite «Zusammen gegen rechts» angab.

Am vergangenen Wochenende setzten mehrere tausend Menschen in Brandenburg ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. Auch Landespolitiker waren bei den Versammlungen dabei.

Die Stadt Frankfurt (Oder) kündigte an, dass Oberbürgermeister René Wilke (Linke) bei der Demonstration an diesem Samstagnachmittag sprechen wird. «Es ist schön zu sehen, wie Menschen unterschiedlicher Auffassungen, Religionen, Lebensentwürfe und politischer Präferenzen zusammenkommen, um zu zeigen, dass die Mitte der Gesellschaft Grenzen des Akzeptablen setzt (...)», sagte er laut einer Mitteilung am Mittwoch. Mehrere Institutionen und das Bündnis «Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)» rufen zu der Demonstration auf.

Städte organisieren Gedenken an Opfer des Holocaust

Neben der Gedenkstätte Ravensbrück organisieren zahlreiche Städte an diesem Samstag Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus, unter anderem Potsdam, Frankfurt (Oder), Prenzlau und Spremberg. Es gibt Gottesdienste und Kranzniederlegungen. Das einstige Konzentrationslager Ravensbrück war das größte Frauenlager der Nationalsozialisten auf deutschem Gebiet.

Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im besetzten Polen befreit. Die Nazis hatten dort mehr als eine Million Menschen ermordet. Seit 1996 wird das Datum in Deutschland als Holocaust-Gedenktag begangen.

© dpa
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