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Goodyear-Beschäftigte protestieren vor Werkstor

Im vergangenen November kam der Schock für die Goodyear-Beschäftigen in Fürstenwalde. Die Reifenproduktion steht vor dem Aus. Die Gewerkschaft will das nicht akzeptieren. Gibt es Möglichkeiten, den Reifenstandort zu erhalten?
Kautschuk-Gewerkschaft IGBCE protestiert vor Goodyear-Werk
Mitarbeiter vom Reifenwerk der Goodyear Dunlop Tires GmbH protestieren in Fürstenwalde. © Patrick Pleul/dpa

Die Gewerkschaft IG BCE und Beschäftigte des Reifenherstellers Goodyear wollen sich weiter gegen die Schließungspläne in Fürstenwalde stemmen und alternative Lösungen ausloten. Am Mittwoch versammelten sich laut Gewerkschaft rund hundert Mitarbeiter vor dem Werkstor, um den Erhalt der Reifenproduktion zu fordern. Der Betriebsrat war vorher mit dem Unternehmensmanagement zu einem Gespräch zusammen gekommen, danach gab es eine Betriebsversammlung.

Der Bezirksleiter der Gewerkschaft IG BCE, Rolf Erler, sagte, es solle zunächst ein Fragenkatalog für das Management erstellt werden. «Wir werden ein Alternativkonzept erarbeiten.» Auch Gespräche mit Tesla seien geplant, um auszuloten, ob es Optionen einer Zusammenarbeit gebe, so Erler.

Der Betriebsratsvorsitzende Peter Weiser sagte: «Die Stimmung in der Belegschaft ist gedrückt.» Es habe bereits Kündigungen gegeben. Mit Hilfe eigener Wirtschaftsberater wolle der Betriebsrat nun nach Lösungsmöglichkeiten suchen, um die Reifenproduktion doch noch zu erhalten. In Fürstenwalde (Oder-Spree-Kreis) werden seit mehr als 80 Jahren Reifen hergestellt.

Goodyear plant ungeachtet der Proteste weiterhin, den Reifenstandort zu schließen, wie eine Unternehmens-Sprecherin sagte. Es seien weitere Gespräche mit dem Betriebsrat geplant. Ziel sei es, eine faire Lösung für alle Beteiligten zu finden. Als Gründe für die schwierige Situation des Unternehmens werden Billigimporte aus Asien und der Inflationsdruck genannt.

Goodyear will die Reifenproduktion in Fürstenwalde Ende 2027 einstellen und 750 Stellen abbauen. Ein kleiner Teil des Standorts soll erhalten bleiben: Dort werden Gummimischungen hergestellt und an die anderen Goodyear-Werke in Europa geliefert. Zudem soll die Reifenproduktion in Fulda geschlossen werden.

© dpa
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