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Frau in Bordell getötet: Ex-Thaiboxer vor Gericht

Ein ehemaliger Thaiboxmeister steht nach einem tödlichen Überfall auf eine Frau in einem Wohnungsbordell mit einer Beute von 25 Euro vor dem Berliner Landgericht. Dem 47-Jährigen wird Mord aus Habgier vorgeworfen. Er soll bei der Tat in der Nacht zum 17. April 2023 im Stadtteil Friedrichshain die 55-Jährige mit einem gezielten Schlag ins Gesicht zu Boden gebracht, dann nach Geld gesucht und das Opfer erneut geschlagen haben. Ein 35-Jähriger ist wegen gemeinschaftlichen Raubes und versuchten Mordes mitangeklagt. Die Verteidiger kündigten zu Prozessbeginn am Dienstag Aussagen ihren Mandanten zu einem späteren Zeitpunkt an.
Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der aus Thailand stammende Hauptangeklagte und der Mitangeklagte, der die chinesische Staatsangehörigkeit besitzt, sollen laut Anklage in der Wohnung Tageseinnahmen in Höhe von 10.000 bis 20.000 Euro vermutet haben. Der 47-Jährige, der in der Vergangenheit zweifacher Meister im Thaiboxen gewesen sei, habe als angeblicher Freier bei der Frau aus China geklingelt und sie durch einen Schlag mit dem Ellenbogen gegen ihr Kinn niedergeschlagen. Er habe die Wohnung durchsucht, die Frau erneut geschlagen und sich auf ihren Rücken gestellt. Nur 25 Euro habe er gefunden.

Der 47-Jährige habe auf Bitte des verschuldeten Mitangeklagten, der Vermittler von Prostitutionsdienstleistungen gewesen sei, die Frau überfallen, heißt es in der Anklage. Vor dem Haus soll der 47-Jährige dann dem 35-Jährigen von der Schwere der Verletzungen der Frau berichtet und diesen gebeten haben, einen Arzt zu holen. Um nicht mit der Tat in Verbindung gebracht zu werden, habe der Mann dies jedoch unterlassen. Er sei erst Stunden später in die Wohnung gegangen. Da die Frau zu diesem Zeitpunkt möglicherweise schon tot war, geht die Anklage im Fall des 35-Jährigen von einem versuchten Mord zur Verdeckung einer Straftat aus.

Der 47-Jährige wurde nur wenige Tage nach der Tat festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Mitangeklagte wurde im Oktober inhaftiert und rund sechs Wochen später von weiterer Untersuchungshaft verschont. Beide Männer sind Angaben zufolge nicht vorbestraft. Der Prozess, für den bisher neun weitere Tage bis zum 9. April terminiert sind, wird am 1. Februar fortgesetzt.

© dpa
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