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Erst Gummersbach, dann Flensburg: Füchse gleich gefordert

Mit dem Erreichen des Final Four im Pokal haben die Füchse ein erstes Saisonziel erreicht. Mit Flensburg wartet aber nun in der Liga ein echtes Schwergewicht
Füchse-Vorstand Sport Stefan Kretzschmar
Der Sportvorstand Stefan Kretzschmar des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. © Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

Die Freude der Handballer der Füchse Berlin über den Einzug ins Final-Four-Turnier des DHB-Pokals war groß. «Wir sind erleichtert und glücklich. Das war ein großes Ziel für uns», sagte Vorstand Sport Stefan Kretzschmar nach dem knappen 31:29-Viertelfinal-Heimsieg am Sonntag gegen den VfL Gummersbach. Damit war auch der Start nach der Europameisterschaftspause geglückt.

Am Dienstag werden die Halbfinalpartien für das Finalturnier in Köln (13./14. April) ausgelost. Neben den Füchsen sind noch der SC Magdeburg, MT Melsungen und die SG Flensburg-Handewitt dabei. Kapitän Paul Drux ist sich bei dieser Besetzung sicher: «Es wird ein Hammer-Final-Four, wie es lange nicht mehr war.»

Doch die Konzentration der Hauptstädter geht schnell wieder auf die Bundesliga. Schon am Donnerstag empfangen die Berliner in der Max-Schmeling-Halle mit Flensburg (20.30 Uhr/Dyn) ausgerechnet einen weiteren Finalteilnehmer. «Es ist ein kleines Schlüsselspiel und wir müssen zu Hause gewinnen, wenn wir deutscher Meister werden wollen», sagte der EM-Torschützenkönig, Mathias Gidsel.

Eine allzu große Bedeutung wollen die Berliner dem Nachholspiel mit dem direkten Verfolger auf Platz Drei aber nicht beimessen. «Im Februar entscheidet sich noch gar nichts», sagte Trainer Jaron Siewert. Für Kretzschmar sind ohnehin alle kommenden Partien Endspiele. «Es gibt nicht ein Spiel in der Rückrunde, das nicht wegweisend ist. Deshalb hat das Spiel keine größere Bedeutung als jedes andere Spiel auch», sagte er.

Die Füchse werden sich nach dem Sieg gegen Gummersbach aber steigern müssen. Denn da hakte es noch zu oft - besonders in der Offensive. «Wir müssen die Tage nutzen, um irgendwie vom Rhythmus her wieder besser zueinanderzufinden», forderte Siewert. Für Paul Drux ginge es vor allem darum, wieder «die Abläufe zu schärfen». Und Gidsel setzt vor allem auf den Heimvorteil. «Wir sind schwer zu schlagen in der eigenen Halle», sagte er.

© dpa
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